Paulusbriefe · Pauline Letters
Personen in der Apostelgeschichte und den Paulusbriefen
Profile von Personen, die in Apostelgeschichte 7,58–28,31 und den dreizehn Paulusbriefen namentlich oder durch den Zusammenhang bezeichnet werden, mit Verweisen, Grenzen der Identifizierung und quellenbasierten Aussagen.
Leserfrage
Wer erscheint in der Apostelgeschichte und den Paulusbriefen, und was können die Quellen über diese Personen belegen?
Personen in der Apostelgeschichte und den Paulusbriefen
Einträge: 183
So verwenden Sie dieses Verzeichnis
Jede Versstelle in Apostelgeschichte 7,58–28,31 und der Sammlung der dreizehn Briefe wurde anhand der festgelegten Quelle, der World English Bible, geprüft, darunter vier Versstellen ohne Wortlaut in dieser Quelle. Wörtliche Namen und zugeordnete Titel, Pronomen, Beschreibungen, Gruppenbezüge, Sprecher, Adressaten und erinnerte Personen bleiben in der Quellenprüfung getrennt. Ungeklärte Bezüge bleiben ohne Zuordnung. Die Gliederung nach Dokument und Namensform bewahrt die Grundlage jeder literarischen Identifizierung. Verweise, zugeschriebene Äußerungen, Vorwürfe, Haushaltszugehörigkeit und bedingte Handlungen belegen weder Anwesenheit, Reisen, historische Identität oder die Tatsächlichkeit eines Ereignisses noch eine unabhängige Bestätigung. Bibeltexte werden ausschließlich durch Stellenangaben angeführt.
Tychikus
Die Apostelgeschichte und vier Briefe stellen Tychikus im Umfeld von Paulus als Reisebegleiter oder Boten dar. Der Epheserbrief und der Kolosserbrief schildern seine Aufgabe, Nachrichten zu überbringen und Mut zu machen, in eng verwandter Weise. Der zweite Timotheusbrief berichtet von einer Entsendung nach Ephesus, während der Titusbrief ihn als einen möglichen Boten nennt. Diese Angaben stützen eine zusammenhängende literarische Identifizierung; der jeweilige Rahmen und die Art der Entsendung bleiben dabei getrennt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 5
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 5
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 20,4; Epheser 6,21; Kolosser 4,7
Epaphras
Der Kolosserbrief erinnert daran, dass seine Empfänger von Epaphras gelernt haben, und beschreibt seinen Dienst, sein Gebet und seine Sorge für benachbarte Gemeinden. Der Philemonbrief stellt ihn als Mitgefangenen dar, der Grüße ausrichten lässt. Überschneidungen im Kreis der genannten Personen stützen eine zusammenhängende literarische Identifizierung, während jeder Brief seine eigene Darstellung behält. Epaphras bleibt vom Epaphroditus des Philipperbriefs getrennt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Kolosser 1,7; Kolosser 4,12; Philemon 1,23
Onesiphorus
Der zweite Timotheusbrief erinnert an die Unterstützung durch Onesiphorus während der Haft des Sprechers, seine beharrliche Suche in Rom und seine Hilfe in Ephesus. Zweimal erwähnt er seinen Haushalt, einmal in einer Bitte und einmal in einem Schlussgruß. Diese Bezüge stützen innerhalb der Darstellung des Briefes ein Bild praktischer Treue. Seinen Tod melden sie nicht ausdrücklich. Die Bezugnahme auf den Haushalt und die Bitte um künftiges Erbarmen können für sich genommen weder belegen, dass er bereits verstorben war, noch ihn mit einer späteren Märtyrerüberlieferung verbinden.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 1,16; 2. Timotheus 4,19; 2. Timotheus 1,17
Epaphroditus
Der Philipperbrief stellt Epaphroditus als Mitarbeiter und Vertreter seiner Empfänger dar, der dem Sprecher geholfen hatte. Er berichtet von schwerer Krankheit, Genesung und Rücksendung und bittet die Gemeinde, ihn willkommen zu heißen und zu ehren. Später bestätigt der Brief, durch ihn Unterstützung von den Philippern erhalten zu haben. Zusammen verbinden diese Angaben persönlichen Dienst, die Übermittlung von Unterstützung und die Sorge um sein Wohlergehen. Sie setzen ihn weder mit anderen Personen namens Epaphroditus noch mit Epaphras im Kolosserbrief und im Philemonbrief gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 5
- Beispielstellen
- Philipper 2,25; Philipper 4,18; Philipper 2,26
Phöbe
Der Römerbrief empfiehlt Phöbe seinen Empfängern und verbindet sie mit der Gemeinde in Kenchreä. Er bittet sie, sie willkommen zu heißen und ihr die benötigte Hilfe zu geben, und erinnert an ihre Unterstützung für viele Menschen, darunter den Sprecher des Briefes. Die Stelle gibt Phöbe damit einen bedeutenden Platz in diesem Unterstützungsnetzwerk. Der Umfang ihrer Dienstbezeichnung bleibt auslegungsbedürftig; die Stelle sagt nicht ausdrücklich, dass sie den Römerbrief überbracht habe.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Römer 16,1; Römer 16,2
Junia (Römer 16,7)
Junia wird in Römer 16,7 zusammen mit Andronikus gegrüßt. Der Brief beschreibt beide mit Bezug auf Verwandtschaft und Gefangenschaft und ordnet ihre Zugehörigkeit zu Christus zeitlich vor der des Sprechers ein. Ihre Würdigung im Verhältnis zu den Aposteln wurde unterschiedlich ausgelegt: Chrysostomus rechnet beide zu den Aposteln, während Albert Barnes ihre Wertschätzung durch die Apostel bevorzugt und bedingt auch einen weiteren Sinn als Gemeindeboten zulässt. Der Vers beschreibt ihre Aufgaben nicht, setzt sie nicht mit den Zwölf gleich und datiert ihre Haft nicht.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,7
- Quellenbelege
- 2
Evodia
Evodia wird im Aufruf des Philipperbriefs zur Einmütigkeit zusammen mit Syntyche namentlich angesprochen. Der nächste Vers bittet um Hilfe für Frauen, an deren Mitarbeit am Evangelium zusammen mit Klemens und anderen erinnert wird. Im Zusammenhang gelesen erinnert der Aufruf an geschätzte Arbeit und wirbt zugleich um Einmütigkeit. Die Stelle schildert den zugrunde liegenden Streit nicht und weist Evodia kein formelles Amt zu. Weitere Einzelheiten über ihre Stellung in der Gemeinde bedürften zusätzlicher Belege.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Philipper 4,2; Philipper 4,3
Syntyche
Syntyche erscheint in Philipper 4,2 neben Evodia; beide werden persönlich zur Einmütigkeit aufgerufen. Die Bitte um Hilfe im folgenden Vers erinnert an die Mitarbeit von Frauen am Evangelium zusammen mit Klemens und anderen; der unmittelbare Zusammenhang verbindet diese Erinnerung mit den beiden Genannten. Der Text bewahrt den Beitrag von Syntyche, ohne den Anlass des Aufrufs zu erklären oder ihr ein bestimmtes Amt zuzuweisen. Über diese kurze Angabe hinaus liefert er keine Biografie.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Philipper 4,2; Philipper 4,3
Zenas (Titus 3,13)
Zenas wird im geprüften Bereich einmal namentlich genannt, in Titus 3,13. Der Brief kennzeichnet ihn mit einer juristischen Bezeichnung und verbindet ihn mit Apollos in einer Bitte um praktische Hilfe zur Weiterreise. Dies liefert eine Rolle im Text und eine gemeinsame Reiseanweisung, keinen beruflichen Lebenslauf. Die Stelle nennt weder die Art des Rechts, sein Reiseziel noch ein späteres Gemeindeamt. Aussagen über eine spätere Mission brauchen daher Belege über diesen Verweis hinaus.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Titus 3,13
Tertius (Römer 16,22)
Tertius erscheint in Römer 16,22 mit einem Gruß in der ersten Person und bezeichnet sich dort als denjenigen, der den Brief niederschreibt. Damit enthält der Römerbrief eine kurze Selbstauskunft eines namentlich genannten Beteiligten. Sie stellt einen textlichen Bezug zur Entstehung des Briefes her, ohne die Aufgabenverteilung bei Abfassung und Niederschrift zu erklären. Sie bezeichnet Tertius nicht als Bischof und berichtet kein Martyrium. Andere Identifizierungen dieses Namens benötigen Belege über diesen Gruß hinaus.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,22
Gallio
Die Apostelgeschichte stellt Gallio in der Episode von Korinth als Statthalter von Achaja dar. Als Gegner Paulus vor ihn bringen, verweigert er der Erzählung zufolge ein Urteil über ihren religiösen Streit. Sie berichtet auch, dass er nicht eingreift, als Sosthenes geschlagen wird. Dies sind Beobachtungen zur Darstellung der Apostelgeschichte, keine unabhängige Rekonstruktion seiner Laufbahn. Der verknüpfte römische Amtsträger ist eine Person, die von der Delphi-Inschrift zu unterscheiden ist. Eine externe Kennung bestätigt die in der Apostelgeschichte erzählten Ereignisse nicht unabhängig.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 3
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 18,12; Apostelgeschichte 18,14; Apostelgeschichte 18,17
Felix
Felix erscheint in der Apostelgeschichte als Statthalter, der Paulus in Haft übernimmt und die Vorwürfe gegen ihn anhört. Die Erzählung beschreibt eine vertagte Entscheidung, fortgesetzte Haft mit gewissem Zugang für Freunde und spätere Gespräche mit Paulus und Drusilla, der Frau von Felix. Sie schreibt Felix die Erwartung von Geld zu und sagt, Paulus sei beim Amtsantritt von Festus in Haft geblieben. Diese Berichte belegen die Biografie von Felix nicht unabhängig; der ausführlichere römische Name des Autoritätskandidaten ist kein wörtlicher Beiname in der Apostelgeschichte.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 8
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 27
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 23,24; Apostelgeschichte 23,26; Apostelgeschichte 24,3
Festus
Die Apostelgeschichte führt Porcius Festus als Nachfolger von Felix ein und verwendet dann bei den Haftverhandlungen von Paulus den Namen Festus. Sie schildert seinen Umgang mit der Berufung von Paulus auf den Kaiser und seine Beratung mit Agrippa vor der Weiterreise des Gefangenen. Festus unterbricht auch die Verteidigungsrede von Paulus bei der späteren Anhörung. Die Erzählung liefert einen zusammenhängenden Verwaltungsvorgang, keine unabhängig datierte Laufbahn. Ihre Darstellung der Vorwürfe und der Einschätzungen der Beteiligten bleibt von einem formellen Freispruch oder einer externen Rekonstruktion römischer Verfahren zu unterscheiden.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 13
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 21
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 24,27; Apostelgeschichte 25,1; Apostelgeschichte 25,4
Sergius Paulus
Die Apostelgeschichte nennt Sergius Paulus einmal beim Geschehen in Paphos als den Statthalter, der Barnabas und Saulus zu sich ruft. Spätere Bezüge in der Episode verwenden sein Amt statt seines Namens. Die Erzählung verbindet den Widerstand von Elymas und den schließlich berichteten Glauben des Statthalters mit dieser Begegnung. Diese textlichen Verbindungen setzen ihn mit keiner ähnlich benannten Inschriftenfigur gleich, belegen keine Familiengeschichte und liefern keine unabhängig bestätigte Datierung seiner Amtsführung.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,7; Apostelgeschichte 13,8; Apostelgeschichte 13,12
Herodes (Apostelgeschichte 12)
Apostelgeschichte 12 nennt diesen Herrscher Herodes und schildert sein Vorgehen gegen die Gläubigen in Jerusalem, darunter die Hinrichtung von Jakobus und die Haft von Petrus. Das Kapitel wechselt später nach Cäsarea, zu einem Streit mit Menschen aus Tyrus und Sidon und zu einer königlichen Ansprache, auf die in der Erzählung der Tod von Herodes folgt. Die Stelle verwendet weder den Namen Agrippa noch eine Ordnungszahl. Die vorgeschlagene Identifizierung mit Agrippa I. bleibt vom späteren König Agrippa und von anderen Herodes-Bezügen getrennt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 6
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 5
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 12,1; Apostelgeschichte 12,6; Apostelgeschichte 12,11
Agrippa (Apostelgeschichte 25–26)
Die Apostelgeschichte führt König Agrippa ein, der mit Berenike zu einem Besuch bei Festus eintrifft und später die Verteidigung von Paulus anhört. Die Rede von Paulus beruft sich auf die Vertrautheit von Agrippa mit jüdischen Bräuchen und prophetischen Schriften; dessen kurze Antwort hat unterschiedliche Auslegungen hervorgerufen. Die Erzählung endet mit seiner Einschätzung, Paulus hätte ohne die Berufung auf den Kaiser freigelassen werden können. Diese Textgruppe bleibt von Herodes in Apostelgeschichte 12 getrennt. Der Eintrag verwendet eine Identifizierung mit Agrippa II. unter Vorbehalt, ohne sie als unabhängige Bestätigung der in der Apostelgeschichte erzählten Ereignisse zu behandeln.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 12
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 33
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 25,13; Apostelgeschichte 25,22; Apostelgeschichte 25,23
Berenike
Die Apostelgeschichte nennt Berenike neben Agrippa bei ihrer Ankunft zum Besuch bei Festus und zu Beginn der späteren Anhörung von Paulus. Sie nennt sie erneut, als die Versammlung nach seiner Verteidigung aufsteht. Diese Angaben belegen ihre Anwesenheit im Rahmen der Erzählung, geben ihr aber keine Rede, erklären keine offizielle Rolle und benennen ihre Reaktion auf Paulus nicht. Der verknüpfte externe Datensatz verwendet die Schreibweise Berenice; diese Metadaten ergänzen keine Familienbeziehungen im Bericht der Apostelgeschichte.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 25,13; Apostelgeschichte 25,23; Apostelgeschichte 26,30
Drusilla
Die Apostelgeschichte nennt Drusilla einmal, bezeichnet sie als Frau von Felix und beschreibt sie als Jüdin. Sie begleitet ihn, als er Paulus rufen lässt und über den Glauben an Christus sprechen hört. Die anschließende Darstellung beschreibt die Reaktion von Felix und weitere Treffen, schreibt diese Reaktionen oder Beweggründe aber nicht Drusilla zu. Die kurze Angabe belegt weder ihre Abstammung, ihr Alter oder späteres Leben noch die Identität mit einer anderen Frau dieses Namens.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 24,24
Gamaliel (Apostelgeschichte 22,3)
In seiner Rede in Apostelgeschichte 22 nennt Paulus Gamaliel, als er an seine Ausbildung und die strenge Unterweisung im Gesetz der Vorfahren erinnert. Dies liefert eine Beziehung innerhalb seiner erzählten Selbstdarstellung, keinen unabhängigen Bericht über die Laufbahn des Lehrers. Apostelgeschichte 5 nennt ebenfalls einen Gamaliel; diese frühere Stelle liegt jedoch außerhalb des R2-Bereichs der Bezugserfassung. Weder diese mögliche Identifizierung noch ein Abgleich mit dem historischen Autoritätskandidaten wird allein wegen des gemeinsamen Personennamens angenommen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 22,3
Hananias (Hohepriester)
Die Apostelgeschichte nennt den Hohenpriester Hananias beim Auftritt von Paulus vor dem Rat, wo er Schläge gegen Paulus befiehlt. Der anschließende Wortwechsel betrifft die Autorität des Hohenpriesters. Später nennt sie Hananias unter den Anklägern, die zusammen mit Ältesten und Tertullus zur Verhandlung vor Felix kommen. Diese Gruppe von Rats- und Verhandlungsstellen bleibt vom Hananias in Damaskus und vom früheren Hananias im Zusammenhang mit Saphira getrennt. Der Vatersname des Autoritätskandidaten ist kein wörtlicher Name in diesen Stellen der Apostelgeschichte.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 9
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 23,2; Apostelgeschichte 24,1; Apostelgeschichte 23,3
Achaikus
Achaikus gehört zu den drei Besuchern, deren Ankunft in den Schlussanweisungen des ersten Korintherbriefs Freude auslöst. Mit Stephanas und Fortunatus genannt, ist er in den Dank des Briefes für ihre ermutigende Hilfe eingeschlossen. Die Empfänger sollen Menschen anerkennen, die so dienen. Sein Beitrag wird durch diesen gemeinsamen Besuch und dessen Wirkung auf den Sprecher und die Gemeinde sichtbar.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- 1. Korinther 16,17; 1. Korinther 16,18
Ampliatus
Der Römerbrief grüßt Ampliatus persönlich mit Zuneigung und mit Bezug auf die gemeinsame Zugehörigkeit zum Herrn. Der kurze Gruß steht in einer längeren Reihe, die Menschen unter den Empfängern würdigt. Bei Ampliatus liegt das Gewicht auf der Herzlichkeit dieser Verbindung. Seinem Namen wird Zuneigung beigegeben, kein bestimmter Auftrag und keine Amtsbeschreibung.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,8
Andronikus
Der Römerbrief grüßt Andronikus zusammen mit Junia und verbindet sie durch verwandtschaftliche Sprache und die Erinnerung an Gefangenschaft mit dem Sprecher. Er ordnet auch ihre christliche Bindung zeitlich vor dessen eigener ein und würdigt ihre Stellung im Verhältnis zu den Aposteln. Der Gruß verbindet erinnerte Erfahrung mit öffentlicher Anerkennung. Er präzisiert weder ihre genaue Familienbeziehung noch die Haftbegebenheit noch die Grundlage der Würdigung im Verhältnis zu den Aposteln.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,7
Apelles
Apelles erhält im Römerbrief einen persönlichen Gruß, der seine Bewährung als Gläubiger würdigt. Die kurze Würdigung betont die Anerkennung in Christus, statt eine bestimmte Leistung zu erzählen. Im selben Vers folgt ein eigener Gruß an Menschen aus dem Umfeld von Aristobul. Apelles wird damit persönlich in einer Folge hervorgehoben, die zugleich Personengruppen würdigt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,10
Aphia
Aphia wird in der Eingangsadresse des Philemonbriefs neben Archippus und einer Hausgemeinde genannt. Das Anliegen des Briefes wird somit vor einem weiteren Kreis als nur dem Hauptadressaten eingeführt. Aphia erhält einen persönlichen Platz im Eingangsgruß; ihre Beziehung zum Haushalt und den anderen genannten Empfängern bleibt ungenannt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Philemon 1,2; Philemon 1,3
Aristobul
Der Römerbrief nennt Aristobul in einem Gruß an Menschen aus seinem Haushalt. Im Mittelpunkt stehen die Gegrüßten und nicht Aristobul selbst. Sein Name hilft, diese Gruppe im Grußnetzwerk des Briefes zu bestimmen. Die Formulierung lässt seine eigene religiöse Zugehörigkeit und Anwesenheit ebenso offen wie die genaue Beziehung zwischen ihm und den Gegrüßten.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,10
Artemas
Der Titusbrief nennt Artemas in einem bedingten Plan, entweder ihn oder Tychikus zum Empfänger zu schicken. Ihre Erwähnung bereitet die erbetene Reise des Empfängers zum Sprecher vor, der in Nikopolis überwintern will. Die Rolle von Artemas ist hier zukünftig: Die Anweisung führt Möglichkeiten an, statt mitzuteilen, wer tatsächlich gesandt wurde, oder eine abgeschlossene Reise zu beschreiben.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Titus 3,12
Asynkritus
Asynkritus wird im Römerbrief zusammen mit Phlegon, Hermas, Patrobas und Hermes genannt; anschließend werden die Gläubigen bei ihnen gegrüßt. Der Gruß würdigt die genannten Menschen innerhalb eines gemeinsamen Kreises, statt jedem eine eigene Aufgabe zuzuweisen. Asynkritus steht in der Stelle als einer dieser anerkannten Empfänger, deren Begleiter ebenfalls am Gruß des Briefes teilhaben.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,14
Karpus
Karpus wird in der Bitte des zweiten Timotheusbriefs genannt, einen in Troas zurückgelassenen Mantel zu holen. Der Sprecher bittet Timotheus, das Kleidungsstück mitzubringen, und verlangt auch Bücher, besonders die Pergamente. Karpus ist der persönliche Bezugspunkt für den Aufbewahrungsort des Mantels. Diese praktischen Einzelheiten gehören zu den Schlussanweisungen des Briefes und verbinden einen Personennamen mit der Rückholung von Besitz.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 4,13
Chloë
Der erste Korintherbrief nennt Chloë als Bezugspunkt für Menschen, die von Streit unter den Empfängern berichtet haben. Ihr Bericht leitet die Erörterung von Spaltungen und konkurrierenden Bindungen in der Gemeinde ein. Der Name von Chloë bezeichnet den Kreis, durch den die Nachricht zum Sprecher gelangte. Der Brief schreibt sie den Menschen aus ihrem Umfeld zu, statt einen Bericht durch Chloë selbst zu beschreiben.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 1. Korinther 1,11
Klaudia
Klaudia gehört zu den Menschen, die gegen Ende des zweiten Timotheusbriefs Grüße ausrichten lassen. Sie wird mit Eubulus, Pudens und Linus vor einem weiteren Gruß aus der Gemeinde genannt. Die Angabe begleitet die dringliche Bitte an Timotheus, vor dem Winter zu kommen. Klaudia gehört zu diesem abschließenden Grußkreis, ohne dass ihr eine eigene Aufgabe, ein Titel oder eine Rede zugewiesen wird.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 4,21
Klemens (Philipper 4,3)
Der Philipperbrief nennt Klemens in der Bitte um Hilfe für Frauen, die mit dem Sprecher am Evangelium gearbeitet haben. Er wird mit anderen Mitarbeitern in dieselbe Erinnerung eingeschlossen; der Brief stellt diese Mitarbeiter als zum Buch des Lebens gehörig dar. Die Anerkennung von Klemens steht in einem Aufruf zu gegenseitiger Hilfe: Gemeinsame Arbeit und die Sorge der Gemeinde für ihre Mitglieder gehören in dieser Stelle zusammen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Philipper 4,3
Kreszens
Der zweite Timotheusbrief erwähnt Kreszens in einer kurzen Darstellung von Ortswechseln und verbindet seine Abreise mit Galatien. Sein Name folgt auf die Schilderung der Abreise von Demas und steht vor dem anderen Reiseziel von Titus. Der Satz unterscheidet diese Reisenden und ihre Orte. Kreszens wird der Demas zugeschriebene Beweggrund nicht beigegeben; seine Reiseangabe hat daher ein anderes Gewicht als die unmittelbar vorausgehende Klage.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 4,10
Epänetus
Epänetus erhält im Römerbrief einen herzlichen persönlichen Gruß. Der Brief hebt ihn durch ein Erntebild hervor, das ihn mit den Anfängen christlichen Glaubens in Achaja verbindet. Diese Beschreibung gibt ihm einen besonderen Platz in der Grußliste: Er wird liebevoll erinnert und mit der frühen Hinwendung der Region zu Christus verbunden.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,5
Eubulus
Eubulus steht an erster Stelle der namentlich genannten Menschen, die im zweiten Timotheusbrief Grüße ausrichten lassen. Pudens, Linus und Klaudia folgen; danach wird der weitere Kreis der Gläubigen eingeschlossen. Diese Grüße stehen neben der Bitte an Timotheus, vor dem Winter zu kommen, und geben dem Schlussappell des Briefes einen gemeinschaftlichen Rahmen. Der Beitrag von Eubulus besteht hier im Gruß selbst.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 4,21
Eunike
Der zweite Timotheusbrief erinnert an Eunike als Mutter von Timotheus und verbindet sie mit dem aufrichtigen Glauben, an den auch bei Lois, der Großmutter von Timotheus, erinnert wird. Der Sprecher äußert die Zuversicht, dass dieser Glaube auch in Timotheus lebt. Die Bedeutung von Eunike liegt hier in diesem familiären Rahmen erinnerten Glaubens, in dem die Ermutigung an Timotheus auf den Glauben ihm nahestehender Menschen zurückgreift.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 1,5
Fortunatus
Fortunatus erscheint im ersten Korintherbrief als willkommener Besucher mit Stephanas und Achaikus. Der Brief schätzt die Ermutigung durch ihre Ankunft und bittet die Empfänger, solche Menschen anzuerkennen. Fortunatus wird über diesen gemeinsamen Beitrag erinnert: Der Besuch hilft sowohl dem Sprecher als auch den Empfängern und verbindet persönlichen Dank mit der Anerkennung hilfreichen Dienstes durch die Gemeinde.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- 1. Korinther 16,17; 1. Korinther 16,18
Hermas (Römer 16,14)
Hermas erhält im Römerbrief einen Gruß innerhalb einer Gruppe mit Asynkritus, Phlegon, Patrobas und Hermes sowie den Gläubigen bei ihnen. Sein Name steht in derselben Liste getrennt von Hermes. Die Stelle würdigt diese Menschen gemeinsam und verortet Hermas in einem Kreis von Empfängern und Begleitern, statt eine eigene Lehrfunktion oder ein Schriftwerk einzuführen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,14
Hermes (Römer 16,14)
Hermes gehört zu den Menschen, die im Römerbrief mit Asynkritus, Phlegon, Hermas und Patrobas gegrüßt werden. Der Gruß erstreckt sich auch auf Gläubige aus dem Umfeld dieser genannten Gruppe. Hermes und Hermas stehen getrennt in der Liste, sodass zwei ähnliche Namen unterschieden bleiben. Hermes erscheint hier als anerkanntes Mitglied dieses weiteren Empfängerkreises.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,14
Hermogenes
Der zweite Timotheusbrief nennt Hermogenes mit Phygelus in einer Klage, Menschen in Asia hätten sich vom Sprecher abgewandt. Die Erwähnung steht in einer Passage, die Rückzug und die erinnerte Unterstützung durch Onesiphorus gegenüberstellt. Hermogenes erscheint daher innerhalb der Darstellung eines belasteten Loyalitätsnetzwerks im Brief; ein bestimmter Anlass oder seine Beweggründe werden nicht beschrieben.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 1,15
Herodion
Herodion erhält im Römerbrief einen persönlichen Gruß; der Sprecher bezeichnet ihn dabei als Verwandten. Seine Erwähnung steht neben Grüßen an Menschen aus dem Haushalt von Narzissus, doch die beiden Grüße haben unterschiedliche Bezugspersonen. Die verwandtschaftliche Formulierung kennzeichnet eine Verbindung zum Sprecher, ohne für Herodion einen Elternteil, ein Geschwister oder eine andere genaue Familienbeziehung zu nennen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,11
Julia
Julia wird gegen Ende des Römerbriefs unter gemeinsam gegrüßten Menschen genannt. Der Vers schließt Philologus, Nereus und seine Schwester, Olympas und die Gläubigen bei ihnen ein. Julias Platz in diesem Gruß zeigt ihre Zugehörigkeit zum angesprochenen Netzwerk. Die Nennung neben Philologus beschreibt für sich genommen weder eine Ehe zwischen ihnen noch weist sie einem von beiden eine Leitungsrolle zu.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,15
Linus (2. Timotheus 4,21)
Linus erscheint gegen Ende des zweiten Timotheusbriefs unter den Grüßenden. Sein Name steht mit Eubulus, Pudens und Klaudia vor einem weiteren Gruß der Mitgläubigen. Die Grüße teilen einen Vers mit der Bitte, der Empfänger möge vor dem Winter kommen. Linus gehört zu diesem Kommunikationsnetzwerk, ohne in der Stelle eine eigene Aufgabe oder ein Amt zu erhalten.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 4,21
Narzissus (Römer 16,11)
Narzissus erscheint in den Schlussgrüßen des Römerbriefs als Name, der mit einem Haushalt verbunden ist. Der Gruß gilt den Menschen dieses Haushalts, die zum Herrn gehören, und nicht direkt Narzissus. Sein Name hilft, die angesprochene Gruppe zu bestimmen. Die Formulierung lässt seinen eigenen Glauben, seine Anwesenheit und seine genaue Beziehung zum damaligen Haushalt offen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,11
Nereus
Nereus wird im Römerbrief mit seiner ungenannten Schwester gegrüßt. Ihr Gruß steht in einer Liste mit Philologus, Julia, Olympas und den Gläubigen bei ihnen. Der ausdrückliche Geschwisterbezug liefert eine persönliche Einzelheit über den Namen von Nereus hinaus. Er setzt seine Schwester nicht mit einer anderen genannten Person des Verses gleich und beschreibt nicht ihr späteres Leben.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,15
Nymphas
Der Kolosserbrief grüßt Nymphas neben Gläubigen in Laodizea und einer Gemeinde, die in einem mit Nymphas verbundenen Haus zusammenkommt. Der Verweis stellt einen Personennamen neben den praktischen Versammlungsort einer Gemeinde. Nymphas ist damit mit dieser Hausgemeinde verbunden; der Brief schildert weder ihre Organisation noch ein Amt der Person eigens. Die Namensform der Quelle bleibt erhalten, ohne textliche Fragen zum Geschlecht zu entscheiden.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Kolosser 4,15
Olympas
Olympas gehört zu den gegen Ende des Römerbriefs namentlich Gegrüßten. Der Gruß schließt auch Philologus, Julia, Nereus und dessen Schwester ein und erstreckt sich dann auf die Gläubigen bei ihnen. Olympas wird somit in einem gemeinsamen Empfängerkreis genannt, statt durch einen eigenen Arbeits- oder Reisebericht vorgestellt zu werden. Die Stelle zeigt gemeinschaftliche Anerkennung, ohne die Organisation dieses Kreises zu erklären.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,15
Patrobas
Patrobas erscheint im Römerbrief unter mehreren namentlich genannten Empfängern, die zusammen mit den Gläubigen um sie gegrüßt werden. Asynkritus, Phlegon, Hermes und Hermas werden im selben Vers genannt. Der Gruß verortet Patrobas in einer erkennbaren Gruppe, ohne ihm eine eigene Aufgabe zuzuweisen. Seine gemeinsame Formulierung betont die Verbindung der Empfänger und lässt ihre Haushaltsverhältnisse und die Struktur ihrer Versammlung unbeschrieben.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,14
Persis
Persis erhält im Römerbrief einen herzlichen Gruß und wird für umfangreiche Arbeit im Herrn gewürdigt. Dieser Gruß folgt auf die gemeinsame Anerkennung von Tryphäna und Tryphosa; Persis wird jedoch gesondert angesprochen, mit Betonung des Arbeitsumfangs. Der Vers schätzt diesen Beitrag, ohne einen bestimmten Auftrag zu nennen. Der Personenname belegt für sich genommen weder Geburtsort, ethnische Zugehörigkeit noch spätere Laufbahn.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,12
Philetus
Philetus wird im zweiten Timotheusbrief mit Hymenäus in einer Warnung vor zerstörerischer Lehre genannt. Der folgende Vers schreibt diesen Männern die Behauptung zu, die Auferstehung sei bereits geschehen, und sagt, ihre Lehre erschüttere den Glauben mancher Menschen. Philetus erscheint durch die Kritik des Briefes, nicht durch eine Darstellung seiner eigenen Erklärung. Die Stelle liefert eine bestimmte umstrittene Lehre, aber keine vollständige Biografie und keinen späteren Ausgang.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 2,17; 2. Timotheus 2,18
Phlegon
Phlegon wird in einen gemeinsamen Gruß im Römerbrief neben Asynkritus, Hermes, Patrobas und Hermas eingeschlossen. Der Gruß erreicht auch die Gläubigen bei ihnen und stellt die Genannten damit in einen weiteren Kreis. Der Beitrag von Phlegon wird nicht eigens beschrieben. Der Vers hält Anerkennung und Verbindung fest und lässt offen, ob die Menschen einen Haushalt, Versammlungsort oder eine andere Verbindungsform teilten.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,14
Phygelus
Phygelus erscheint mit Hermogenes in der Klage des zweiten Timotheusbriefs, Menschen in Asia hätten sich vom Sprecher abgewandt. Die Stelle erinnert anschließend an die gegensätzliche Unterstützung durch Onesiphorus. Phygelus wird somit in einer Darstellung zerbrochener Unterstützung und Loyalität genannt; der Brief beschreibt aber keine Begegnung und gibt seine Erklärung nicht wieder. Rückzug vom Sprecher wird nicht ausdrücklich mit Aufgabe des christlichen Glaubens gleichgesetzt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 1,15
Pudens (2. Timotheus 4,21)
Pudens lässt im Schlussteil des zweiten Timotheusbriefs Grüße ausrichten und erscheint mit Eubulus, Linus und Klaudia vor der weiteren Gruppe der Mitgläubigen. Derselbe Vers drängt den Empfänger, vor dem Winter anzukommen. Der Anteil von Pudens am Vers ist das Grüßen, nicht die Reisebitte. Die Erwähnung verbindet ihn mit dem Schlussnetzwerk des Briefes, ohne ihm einen Haushalt, eine Ehe oder ein Amt zuzuweisen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 4,21
Quartus
Quartus lässt am Ende des Römerbriefs grüßen und wird als Bruder bezeichnet. Sein Gruß folgt im selben Vers auf die Grüße von Gaius und Erastus, doch eine vergleichbare Rolle wird seinem Namen nicht beigegeben. Der Gruß stellt ihn über die gemeinsame Gemeindezugehörigkeit und nicht über einen Beruf vor. Die Bezeichnung als Bruder legt keine biologische Beziehung zu einer anderen genannten Person fest.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,23
Rufus (Römer 16,13)
Rufus erhält im Römerbrief einen Gruß, der seine Stellung im Herrn würdigt. Der Gruß schließt seine Mutter ein, die der Sprecher auch in mütterlichen Begriffen für sich selbst anerkennt. Der Vers verbindet somit die Anerkennung von Rufus mit einer persönlichen Verbindung zu seiner Mutter. Er schildert ihr früheres Leben nicht eigens und setzt Rufus nicht mit einem Namensvetter in einem anderen biblischen Buch gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,13
Stachys
Stachys erhält im Römerbrief einen herzlichen persönlichen Gruß. Sein Name steht im selben Vers wie Urbanus, doch die Beschreibungen unterscheiden sich: Urbanus wird als Mitarbeiter anerkannt, Stachys mit persönlicher Zuneigung angesprochen. Die benachbarten Grüße zeigen beide Arten von Anerkennung im Netzwerk des Briefes. Sie übertragen die Arbeitsbezeichnung von Urbanus nicht auf Stachys und erklären nicht, woher die beiden einander kannten.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,9
Stephanas
Stephanas erscheint im ersten Korintherbrief durch Bezüge auf seinen Haushalt und als einer von drei willkommenen Besuchern. An den Haushalt wird im Zusammenhang mit der Taufe, seiner frühen Stellung in der christlichen Gemeinde von Achaja und seinem Dienst für Gläubige erinnert. Später kommt Stephanas mit Fortunatus und Achaikus und bringt Ermutigung. Der Brief würdigt Dienst und verlangt Anerkennung für die Dienenden. Haushaltsbezüge und Besuch betreffen verbundene, aber unterschiedliche Subjekte dieser Darstellung.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- 1. Korinther 1,16; 1. Korinther 16,15; 1. Korinther 16,17
Tryphäna
Tryphäna wird im Römerbrief zusammen mit Tryphosa gegrüßt und für Arbeit im Herrn gewürdigt. Der gemeinsame Gruß steht vor einer eigenen Würdigung der umfangreichen Arbeit von Persis. Die Anerkennung von Tryphäna ist somit an einen Beitrag in der Gemeinde gebunden; die Art der Arbeit bleibt unbeschrieben. Die Ähnlichkeit der Namen belegt nicht, dass Tryphäna und Tryphosa verwandt waren oder dasselbe Amt innehatten.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,12
Tryphosa
Tryphosa erhält im Römerbrief einen Gruß mit Tryphäna; beide werden für ihre Arbeit im Herrn anerkannt. Der Vers wendet sich dann Persis mit einem eigenen Ausdruck der Zuneigung und des Dankes für viel Arbeit zu. Tryphosa gehört zu dieser öffentlichen Anerkennung von Dienst; der Gruß unterscheidet aber keinen eigenen Auftrag. Eine gemeinsame Nennung bestimmt weder eine Familienbeziehung noch eine gemeinsame institutionelle Stellung.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,12
Urbanus
Urbanus wird im Römerbrief als Mitarbeiter in Christus gegrüßt. Derselbe Vers grüßt Stachys mit persönlicher Zuneigung und gibt somit jedem eine eigene Würdigung. Bei Urbanus stellt die Bezeichnung gemeinsame christliche Arbeit in den Mittelpunkt der Anerkennung. Der Brief beschreibt weder ihren genauen Ort noch ihre Aufgabe; die Beziehung darf daher nicht zu einer unerwähnten Reise oder einem bestimmten Gemeindeamt erweitert werden.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,9
Abraham
Abraham erscheint in der Apostelgeschichte, im Römerbrief, im zweiten Korintherbrief und im Galaterbrief als gemeinsamer Vorfahr und zentrales Glaubensbeispiel. Der Römerbrief und der Galaterbrief entwickeln anhand ihrer Lesarten seiner Geschichte Argumente zu Verheißung, Erbe und Zugehörigkeit. Der Galaterbrief greift auch seine beiden Söhne in einer Allegorie über Versklavung und Freiheit auf. Diese Verwendungen wechseln zwischen Abstammung, erinnertem Vertrauen und theologischer Familiensprache, statt ein durchgehendes Leben von Abraham zu erzählen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 21
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 8
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,26; Römer 4,1; Römer 4,2
Adam
Der Römerbrief und der erste Korintherbrief verwenden Adam als ersten Menschen in Vergleichen zu Sünde, Tod und dem lebenspendenden Wirken Christi. Der erste Timotheusbrief erinnert bei seinen Anweisungen zum Lehren an Adam zusammen mit Eva. Die Stellen beziehen sich auf dieselbe Figur der Schöpfungsgeschichte und geben ihr unterschiedliche argumentative Rollen. Die spätere Anwendung des Namens Adam auf Christus im ersten Korintherbrief gehört zum Vergleich und bleibt vom ersten Menschen getrennt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 5
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 8
- Beispielstellen
- Römer 5,14; 1. Korinther 15,22; 1. Korinther 15,45
David
David erscheint in der Apostelgeschichte als König nach Saul und als Sohn Isais. Die Apostelgeschichte stellt seinen Tod der über Jesus verkündeten Auferstehung gegenüber, während der Römerbrief und der zweite Timotheusbrief Jesus mit Davids Abstammungslinie verbinden. Die Apostelgeschichte und der Römerbrief führen David auch in Schriftzitaten über Wiederherstellung, Segen und Gericht an. David dient damit als erinnerter königlicher Vorfahr und als Stimme der Schrift in diesen neutestamentlichen Argumenten.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 8
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 4
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,22; Apostelgeschichte 13,34; Apostelgeschichte 13,36
Elia
Der Römerbrief erinnert an Elia in seinem Argument, dass Gott sein Volk nicht aufgegeben habe. Die Klage des Propheten über Einsamkeit und Lebensgefahr wird durch die Erinnerung an einen größeren treuen Rest beantwortet. Der Brief zieht dann einen Vergleich mit seiner eigenen Zeit. Elias Geschichte dient diesem Argument über Bewahrung und Gnade: Neben das Gefühl, allein zu sein, tritt eine göttliche Antwort, die das Bild erweitert.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Römer 11,2; Römer 11,3; Römer 11,4
Esau
Esau erscheint im Römerbrief in einem biblischen Gegensatz zu Jakob innerhalb eines durch Rebekkas Kinder eingeführten Arguments. Die Stelle betont göttliche Erwählung vor den Handlungen der Kinder und stellt Berufung und Verheißung vor menschliche Leistung. Esaus Name trägt zu diesem Gegensatz in der Lesart der Geschichte Israels im Brief bei. Die Erörterung wählt aus und konzentriert sich auf Erwählung, statt Esaus Leben nachzuerzählen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Römer 9,13; Römer 9,11; Römer 9,12
Eva
Der zweite Korintherbrief erinnert daran, wie Eva getäuscht wurde, um davor zu warnen, dass die Empfänger von ihrer Bindung an Christus abgebracht werden könnten. Der erste Timotheusbrief ordnet Eva in seiner Schöpfungslesart nach Adam ein und erinnert bei der Erörterung des Lehrens an Täuschung. Dieselbe Figur der Schöpfungsgeschichte dient in beiden Briefen unterschiedlichen Argumenten. Keiner der Verweise entwickelt eine vollständige Erzählung von Evas Leben; beide konzentrieren sich auf die Bedeutung der erinnerten Begebenheit für die unmittelbare Anweisung.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- 2. Korinther 11,3; 1. Timotheus 2,13; 1. Timotheus 2,14
Hagar
Der Galaterbrief gibt Hagar eine Rolle in seiner Allegorie von zwei Müttern und zwei Bünden. Er erinnert an Abrahams Haushalt und verwendet den Gegensatz zwischen Versklavung und Freiheit, um die Identität der Empfänger anzusprechen. Hagars Verbindung mit dem Sinai und dem irdischen Jerusalem gehört zu diesem symbolischen Argument. Die Geografie drückt eine Entsprechung innerhalb der Allegorie aus, keinen Bericht über Reisen Hagars zwischen diesen Orten.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 4
- Beispielstellen
- Galater 4,24; Galater 4,22; Galater 4,23
Isaak
Der Römerbrief erinnert an Isaak bei der Unterscheidung der Verheißungslinie innerhalb von Abrahams Familie und bei der Einführung von Rebekkas Kindern. Der Galaterbrief verwendet Isaak als Vergleich für die Zugehörigkeit seiner Empfänger aufgrund der Verheißung. Die beiden Briefe führen somit denselben Vorfahren für Argumente über Erbe, göttliche Berufung und Gemeinschaft an. Der Schwerpunkt liegt auf der Lesart der Familiengeschichte, nicht auf einem durchgehenden Bericht von Isaaks Leben.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 5
- Beispielstellen
- Römer 9,7; Römer 9,10; Galater 4,28
Jesaja
Jesaja erscheint in der Apostelgeschichte als der Prophet, dessen Worte ein äthiopischer Reisender liest und den Paulus später zitiert. Auch der Römerbrief beruft sich auf Jesaja in Argumenten über Israel, die Reaktion auf die gute Botschaft und die Hoffnung der Völker. Diese Verweise stellen Jesaja als Autorität der Schrift dar. Leseszenen und Zitierformeln betreffen die Auslegung prophetischer Worte, nicht Jesajas körperliche Anwesenheit unter den neutestamentlichen Beteiligten.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 8
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 3
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 8,28; Apostelgeschichte 8,30; Apostelgeschichte 28,25
Jakob
Jakob erscheint im Römerbrief auf der begünstigten Seite eines biblischen Gegensatzes zu Esau. Die Stelle greift Rebekkas Kinder auf und erklärt, dass göttliche Erwählung ihren Handlungen vorausgeht. Die beiden Vorfahren dienen einem Argument über Gottes Berufung und Verheißung. Jakobs Platz liegt hier in der Lesart der Geschichte Israels im Brief, nicht in einer Nacherzählung seiner Reisen oder Familienkonflikte.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Römer 9,13; Römer 9,11; Römer 9,12
Jambres
Der zweite Timotheusbrief nennt Jambres neben Jannes als Männer, die Mose widerstanden. Er nutzt beide als warnendes Beispiel für Menschen, die in der Gegenwart des Briefes der Wahrheit widerstehen, und sagt voraus, dass auch die gegenwärtigen Gegner bloßgestellt werden. Das Gewicht des Verweises liegt im Vergleich: Früherer Widerstand wird zur Warnung für die Gegenwart, wobei das schließliche Scheitern der beiden dem Widerstand eine Grenze setzt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 3,8; 2. Timotheus 3,9
Jannes
Jannes wird im zweiten Timotheusbrief mit Jambres im Vergleich zwischen Widerstand gegen Mose und Widerstand gegen die Wahrheit im eigenen Rahmen des Briefes verbunden. Das Scheitern der früheren beiden wird zum Beispiel für die vorausgesagte Bloßstellung gegenwärtiger Gegner. Jannes dient in dieser Warnung als Figur, deren Widerstand Grenzen hat; die Stelle konzentriert sich auf den Vergleich statt auf eine eigene Erzählung über ihn.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 3,8; 2. Timotheus 3,9
Isai
Die Apostelgeschichte nennt Isai in ihrer Nacherzählung der Königsgeschichte Israels als Vater Davids. Der Römerbrief beruft sich erneut auf Isai durch das prophetische Bild eines Herrschers, auf den die Völker hoffen. Sein Name dient daher einer direkten Familienidentifizierung und einem genealogischen Bild in einem christologischen Argument. Diese kurzen Verweise konzentrieren sich auf die davidische Linie statt auf Isais eigene Tätigkeiten.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,22; Römer 15,12
Kisch
Die Apostelgeschichte erwähnt Kisch in einer Zusammenfassung der Vergangenheit Israels und nennt Saul als seinen Sohn. Die Zeile folgt auf die Darstellung der Richter und steht vor Davids Einsetzung. Kisch dient in dieser kurzen Nacherzählung als familiäre Kennzeichnung des Königs. Stammeszuordnung und vierzigjähriger Zeitraum gehören zur Beschreibung Sauls, nicht zu einem eigenen Bericht über Kisch.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,21
Mose
Mose ist in der Apostelgeschichte und mehreren Briefen eine wiederkehrende Schriftautorität. Sein Name erscheint in Streitfragen zu Gesetz und Beschneidung, in Zitaten und in Erklärungen der Botschaft über Jesus. Der erste und der zweite Korintherbrief greifen auch Israels Verbindung mit Mose und die Darstellung seines leuchtenden, verhüllten Gesichts auf. Der Römerbrief und der zweite Timotheusbrief nutzen ihn als Vergleichspunkt und geben derselben erinnerten Figur mehrere unterschiedliche argumentative Rollen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 16
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,39; Apostelgeschichte 15,1; Apostelgeschichte 15,5
Rebekka
Der Römerbrief erinnert in seinem Argument über göttliche Erwählung daran, dass Rebekka von Isaak schwanger wurde. Die Botschaft über ihre Kinder wird vor deren Geburt und Handlungen eingeordnet und führt zum Gegensatz zwischen Jakob und Esau. Rebekka hat die Rolle der Mutter, die dieses Wort innerhalb der Ahnengeschichte empfängt. Der Brief konzentriert sich auf Berufung und Verheißung, statt ihr weiteres Leben zu erzählen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Römer 9,10; Römer 9,12
Samuel
Samuel markiert einen Übergang in der Rede der Apostelgeschichte. Er wird am Ende der Richterzeit als Prophet bezeichnet, bevor die Darstellung zur Bitte des Volkes um einen König und zur Einsetzung Sauls übergeht. Sein Name hilft, den Beginn des Königtums in dieser knappen Nacherzählung der Vergangenheit Israels einzuordnen. Die Angabe betont seine prophetische Rolle und seinen Platz in der Abfolge.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,20
Sara
Der Römerbrief nennt Sara in Erinnerungen an Abrahams Vertrauen und die Verheißung eines Sohnes. Der Galaterbrief verwendet ihren Namen nicht; sein Gegensatz zwischen Abrahams zwei mütterlichen Linien und sein Verweis auf Isaak stützen jedoch die Erkennung derselben biblischen Mutter hinter seiner Anspielung. Der Brief entwickelt diesen Familiengegensatz allegorisch. Diese Verweise identifizieren das dargestellte literarische Subjekt, ohne die Gemeinschaften des Arguments als Sara selbst zu behandeln oder die erinnerten Ereignisse unabhängig zu bestätigen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 4
- Beispielstellen
- Römer 4,19; Römer 9,9; Galater 4,22
Saul (König)
Die Apostelgeschichte erinnert an Saul als den König, den das Volk nach seiner Bitte erhielt. Die Rede nennt ihn als Sohn Kischs und verbindet ihn mit Benjamin und einem Zeitraum von vierzig Jahren, bevor sie zu Davids Einsetzung übergeht. Dies ist der frühere königliche Saul aus Israels erinnerter Vergangenheit. Er bleibt vom reisenden Saulus getrennt, der an anderer Stelle der Apostelgeschichte auch Paulus genannt wird.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,21; Apostelgeschichte 13,22
Pontius Pilatus (1. Timotheus 6,13)
Der erste Timotheusbrief erinnert im Zusammenhang mit Pontius Pilatus an das Bekenntnis Jesu, während er seinen Empfänger zur Treue gegenüber dem Gebot verpflichtet. Der Name des Pilatus gehört zum erinnerten Rahmen des Beispiels Christi, nicht zur gegenwärtigen Szene des Briefwechsels. Die Stelle gewinnt ihr Gewicht aus dem Zeugnis Jesu und der Verantwortung des Empfängers; sie gibt weder den Wortlaut des Bekenntnisses wieder noch erzählt sie den umgebenden Prozess.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 1. Timotheus 6,13
Äneas
Äneas erscheint in der Apostelgeschichte beim Besuch von Petrus in Lydda. Er wird als Mann eingeführt, dessen Lähmung ihn seit acht Jahren ans Bett gebunden hat. Petrus spricht ihn an, schreibt seine Heilung Jesus Christus zu und fordert ihn auf aufzustehen. Äneas steht sofort auf; die Darstellung verbindet das von den Menschen Gesehene mit einer weiteren Hinwendung zum Herrn in Lydda und Scharon.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 9,33; Apostelgeschichte 9,34; Apostelgeschichte 9,35
Agabus
Die Apostelgeschichte stellt Agabus in zwei prophetischen Szenen vor. In Antiochia geht seine Warnung vor einer Hungersnot der Entscheidung der Jünger voraus, Gläubigen in Judäa Hilfe zu leisten. Später verwendet er in Cäsarea den Gürtel von Paulus für eine Zeichenhandlung, die vor Haft in Jerusalem warnt. Die Darstellung behandelt beide Warnungen als vom Geist geleitet. Diese Szenen belegen seine erzählte prophetische Rolle, liefern aber weder eine durchgehende Reiseroute noch eine Geschichte der dazwischenliegenden Jahre.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 11,28; Apostelgeschichte 21,10; Apostelgeschichte 11,27
Alexander (Apostelgeschichte 19,33)
Alexander erscheint während der Unruhen in Ephesus, nachdem andere im Theater zusammengekommen sind. Die Apostelgeschichte beschreibt, wie Juden ihn vorschicken und er die Aufmerksamkeit der Menge für eine Verteidigung zu gewinnen versucht. Die Reaktion der Menge auf seine jüdische Identität verhindert, dass die Darstellung eine solche Rede aufzeichnet. Sein kurzer Auftritt belegt eine Rolle in dieser Episode, ohne seine Beziehung zu Paulus oder den Zweck der beabsichtigten Verteidigung zu erklären.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 19,33; Apostelgeschichte 19,34
Alexander (1. Timotheus 1,20)
Der erste Timotheusbrief nennt Alexander mit Hymenäus, nachdem er Timotheus vor der Aufgabe von Glauben und Gewissen gewarnt hat. Der Sprecher beschreibt eine schwere Disziplinarmaßnahme unter Einbeziehung Satans und gibt ihr einen erzieherischen Zweck hinsichtlich der Gotteslästerung. Alexanders Rolle bleibt auf diese Warnung beschränkt. Die Stelle nennt weder Beruf noch Ort und schildert auch nicht das dem Urteil zugrunde liegende Verhalten; sie verbindet ihn nicht mit anderen Menschen namens Alexander.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- 1. Timotheus 1,20; 1. Timotheus 1,19
Alexander (2. Timotheus 4,14)
Der zweite Timotheusbrief beschreibt Alexander als Kupferschmied und als jemanden, der dem Sprecher schweren Schaden zufügte. Der Empfänger wird zur Vorsicht aufgefordert, weil Alexander sich der Botschaft der Sprecher widersetzte. Der Brief äußert auch Zuversicht, dass der Herr auf seine Taten reagieren werde. Diese Stelle berichtet Feindschaft und eine Warnung, ohne die schädigenden Taten zu beschreiben oder Alexander mit Namensvettern in der Apostelgeschichte oder im ersten Timotheusbrief gleichzusetzen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 4,14; 2. Timotheus 4,15
Hananias (Damaskus)
Hananias wird in der Apostelgeschichte als Jünger in Damaskus eingeführt, der Anweisungen zu Saulus erhält. Obwohl er Bedenken wegen dessen früheren Verhaltens äußert, geht er zu ihm und legt ihm die Hände auf. Saulus erhält daraufhin sein Augenlicht zurück. Die spätere Darstellung von Paulus erinnert an den Besuch von Hananias, beschreibt sein Ansehen bei den örtlichen Juden und wiederholt seine Aufforderung zur Taufe. Die Nacherzählung verbindet diese Auftritte, ohne sie zu unabhängigen historischen Zeugnissen zu machen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 5
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 8
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 9,10; Apostelgeschichte 9,12; Apostelgeschichte 9,13
Blastus
Blastus wird in der Apostelgeschichte während eines Streits um Tyrus und Sidon als persönlicher Diener des Königs erwähnt. Die Menschen dieser Städte gewinnen seine Freundschaft, während sie Frieden mit Herodes suchen. Die Darstellung verbindet ihre Initiative mit der Abhängigkeit vom Land des Königs bei der Nahrungsversorgung. Die Stellung von Blastus erklärt seinen Platz beim Zugang zum Herrscher; der Text schildert seinen Rat oder sein Handeln jedoch nicht eigens.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 12,20
Kandake (Apostelgeschichte 8,27)
Kandake ist in der Apostelgeschichte die Bezeichnung der Königin der Äthiopier, deren Schatz dem von Philippus getroffenen Beamten anvertraut ist. Die Königin tritt über diese Beschreibung der Aufgaben des Reisenden in die Darstellung ein. Seine Reise nach Jerusalem und seine Rückkehr liefern den Rahmen der Begegnung; für die Königin selbst nennt die Stelle weder eine entsprechende Reise, religiöse Reaktion noch eine persönliche Geschichte.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 0
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 8,27
Kornelius
Kornelius wird in der Apostelgeschichte in Cäsarea als Hauptmann der Italischen Kohorte eingeführt. Die Erzählung beschreibt die Frömmigkeit seines Haushalts und seine eigene Freigebigkeit und sein Gebet. Nachdem eine Vision ihn anweist, Petrus aufzusuchen, schickt er Boten nach Joppe. Später empfängt Kornelius Petrus mit versammelten Verwandten und engen Freunden, sodass der Besuch ein weiteres Publikum als Kornelius allein erreicht.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 9
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 36
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 10,1; Apostelgeschichte 10,3; Apostelgeschichte 10,7
Krispus (Apostelgeschichte und 1. Korinther)
Die Apostelgeschichte nennt Krispus als Synagogenvorsteher in der Episode von Korinth und berichtet vom Glauben bei ihm und seinem Haushalt. Der erste Korintherbrief erinnert gesondert an einen Krispus unter den vom Sprecher Getauften. Gemeinsamer Name und korinthischer Rahmen machen einen Vergleich sinnvoll; jede Stelle behält aber ihren eigenen Beitrag. Dieser Eintrag hält die vorgeschlagene Identifizierung sichtbar, ohne die vereinten Verweise als unabhängig belegte Biografie zu behandeln.
- Identifizierung
- Identitätsvergleich; die Subjekte werden nicht zusammengeführt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 18,8; 1. Korinther 1,14
Damaris
Damaris wird unter den Menschen genannt, die nach der Rede von Paulus in Athen positiv reagieren. Die Apostelgeschichte bezeichnet sie als Frau und nennt sie nach gemischten Reaktionen auf die Botschaft zusammen mit Dionysius und anderen Gläubigen. Ihre individuelle Nennung gibt ihr einen Platz in der dargestellten Reaktion auf die Rede. Die Stelle beschreibt weder ihren Beruf oder ihre Familienverbindungen noch eine spätere Tätigkeit.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 17,34
Demetrius (Apostelgeschichte 19)
Demetrius wird in der Apostelgeschichte als Silberschmied eingeführt, dessen Herstellung von Schreinen für Artemis Handwerkern Arbeit verschafft. Er versammelt Arbeiter und warnt, die Lehre von Paulus bedrohe sowohl ihr Gewerbe als auch das Ansehen der Göttin. Später verweist der Stadtschreiber Demetrius und die Handwerker auf den Rechtsweg. Die Darstellung unterscheidet die wirtschaftlichen und religiösen Argumente von Demetrius von der Reaktion des Stadtschreibers auf den Aufruhr.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 3
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 19,24; Apostelgeschichte 19,38; Apostelgeschichte 19,25
Dionysius (Apostelgeschichte 17,34)
Dionysius wird in der Apostelgeschichte als Areopagit bezeichnet und unter denen genannt, die sich Paulus nach der Rede in Athen anschließen und glauben. Seine Reaktion folgt der Beschreibung gemischter Reaktionen auf die Botschaft. Damaris und andere werden neben ihm genannt. Die kurze Angabe würdigt Dionysius persönlich, ohne seine frühere Laufbahn, seine genauen öffentlichen Aufgaben oder seine spätere Tätigkeit zu erzählen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 17,34
Elymas / Barjesus
Die Apostelgeschichte führt Barjesus in Paphos als jüdischen Zauberer und falschen Propheten im Umfeld des Statthalters Sergius Paulus ein. Die Auseinandersetzung verwendet dann die Bezeichnung Elymas für die Figur, die den Statthalter vom Glauben abzubringen sucht. Paulus spricht ihn an; die Erzählung berichtet zeitweilige Blindheit. Diese verbundenen Bezeichnungen identifizieren die Figur innerhalb der Episode, ohne eine neue Etymologie oder spätere Biografie zu erfordern.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 4
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,6; Apostelgeschichte 13,8; Apostelgeschichte 13,7
Eutychus
Eutychus erscheint in der Darstellung einer nächtlichen Versammlung in Troas, während Paulus lange spricht. Die Apostelgeschichte beschreibt, wie der junge Mann am Fenster einschläft und aus dem dritten Stock fällt. Zunächst wird er als tot aufgehoben beschrieben. Nach dem Eingreifen von Paulus schildert die Erzählung später, wie er lebend hereingebracht wird und die Menschen getröstet werden. Dies sind aufeinanderfolgende Berichte der Darstellung, keine unabhängige medizinische Erklärung.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 20,9; Apostelgeschichte 20,10; Apostelgeschichte 20,12
Herodes, der Vierfürst (Apostelgeschichte 13,1)
Herodes, der Vierfürst, wird in der Apostelgeschichte durch Manaën erwähnt, einen der in Antiochia genannten Propheten und Lehrer. Die Stelle kennzeichnet Manaën als Pflegebruder dieses Herodes. Herodes selbst wird weder als Mitglied der Gruppe in Antiochia noch als Teilnehmer ihrer Tätigkeit dargestellt. Der Verweis liefert eine persönliche Verbindung und eine Herrscherbezeichnung, ohne ein Gebiet zu nennen oder seine Laufbahn zu erzählen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,1
Kaiser (Berufung in Apostelgeschichte 25–28)
Kaiser ist die Herrscherbezeichnung, die die Apostelgeschichte verwendet, als Paulus über die von Festus geleitete Verhandlung hinaus Berufung einlegt. Die Berufung prägt die Erörterung seiner Weiterreise und wird in späteren Reden erinnert. Während der Seefahrt berichtet Paulus auch eine Botschaft, er müsse vor dem Kaiser erscheinen. Diese Bezüge betreffen den kaiserlichen Adressaten der Berufung; sie nennen den Herrscher nicht persönlich und erzählen keine abgeschlossene kaiserliche Anhörung.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 0
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 10
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 25,8; Apostelgeschichte 25,10; Apostelgeschichte 25,11
Kaiser (Anklage in Apostelgeschichte 17,7)
Kaiser erscheint als Herrscherbezeichnung in der Anklage vor den Stadtoberen von Thessalonich. Die Ankläger verbinden Jasons Aufnahme der Besucher mit angeblichem Ungehorsam gegen kaiserliche Erlasse und der Verkündigung eines anderen Königs, Jesus. Die Apostelgeschichte beschreibt anschließend Aufregung und die Erhebung einer Sicherheitsleistung. Der Verweis berichtet die politische Darstellung der Ankläger; er identifiziert den Kaiser nicht persönlich und belegt die Anklage nicht als richterliche Feststellung.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 0
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 17,7
Judas (Apostelgeschichte 9,11)
Judas wird in der Apostelgeschichte durch das Haus genannt, in dem Hananias in Damaskus nach Saulus fragen soll. Die Straße wird die Gerade genannt; der Haushaltsbezug ist damit Teil der Wegbeschreibung in der Vision. Judas spricht und handelt in dieser Szene nicht eigens. Die Erwähnung verortet den erbetenen Besuch, ohne seine Beziehung zu Saulus, seine religiöse Zugehörigkeit oder seine Rolle bei dessen Aufnahme zu erklären.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 9,11
Judas Barsabbas
Judas, genannt Barsabbas, wird mit Silas ausgewählt, Paulus und Barnabas nach den Beratungen in Jerusalem nach Antiochia zu begleiten. Die Apostelgeschichte stellt beide als vertrauenswürdige Boten dar, die das Schreiben mündlich bestätigen können. Sie beschreibt Judas und Silas auch als Propheten, deren Worte die Gläubigen ermutigen. Ihr Dienst gehört zu dieser Sendung; später beschreibt die Darstellung ihre Entlassung in Frieden, ohne den weiteren Lebenslauf von Judas zu liefern.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 3
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 15,22; Apostelgeschichte 15,27; Apostelgeschichte 15,32
Archippus
Der Kolosserbrief fordert Archippus auf, auf den empfangenen Dienst zu achten; der Philemonbrief zählt ihn mit einem Bild gemeinsamen Dienstes zu seinen Adressaten. Überschneidungen in ihrem namentlich genannten Gemeindekreis stützen eine zusammenhängende literarische Identifizierung. Jede Angabe behält ihre eigene Beschreibung, ohne ein bestimmtes Gemeindeamt zu nennen, Versäumnis zu belegen oder Archippus das Eigentum am Haus im Philemonbrief zuzuweisen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Kolosser 4,17; Philemon 1,2; Philemon 1,3
Aretas
Aretas wird in der Erinnerung des zweiten Korintherbriefs an eine Flucht aus Damaskus als König genannt. Der Sprecher beschreibt, wie ein Aretas unterstellter Amtsträger seine Festnahme versucht und wie der Sprecher anschließend durch eine Öffnung in der Stadtmauer flieht. Der König dient als politischer Bezugspunkt des Beamten. Die Stelle sagt weder, dass Aretas die Festnahme persönlich anordnete, noch erklärt sie den Umfang seiner Macht in Damaskus.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Korinther 11,32
Aristarch
Die Apostelgeschichte stellt Aristarch als makedonischen und thessalonischen Begleiter im Zusammenhang mit dem Aufruhr in Ephesus und einer Seefahrt neben Paulus dar. Der Kolosserbrief beschreibt ihn als Mitgefangenen; der Philemonbrief zählt ihn zu den Mitarbeitern. Überschneidungen im Kreis der genannten Personen stützen eine zusammenhängende literarische Identifizierung, während jede Darstellung ihre eigenen Aussagen behält. Die Seefahrt bezeichnet Aristarch für sich genommen nicht als Gefangenen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 5
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 31
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 19,29; Apostelgeschichte 20,4; Apostelgeschichte 27,2
Demas
Der Kolosserbrief und der Philemonbrief schließen Demas in Grüße neben Lukas und anderen Personen aus seinem Umfeld ein. Auch der zweite Timotheusbrief nennt Demas und Lukas und berichtet die Abreise von Demas nach Thessalonich, während Lukas beim Sprecher bleibt. Diese Entsprechungen stützen eine zusammenhängende literarische Identifizierung. Abreise und Erklärung bleiben die Darstellung des Briefes, ohne dauerhaften Glaubensabfall, spätere Wiederherstellung oder eine vollständige Lebensgeschichte zu liefern.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Kolosser 4,14; 2. Timotheus 4,10; Philemon 1,24
Erastus (Apostelgeschichte 19,22)
Erastus wird in der Apostelgeschichte mit Timotheus als einer von zwei Menschen genannt, die nach Makedonien gesandt werden, während Paulus in Asia bleibt. Die Entsendung folgt auf dessen erklärte Absicht, durch Makedonien und Achaja zu reisen. Erastus wird durch diesen praktischen Dienst für die Mission vorgestellt, nicht durch einen städtischen Titel. Die Angabe setzt ihn weder mit dem im Römerbrief gegrüßten Erastus, dem des zweiten Timotheusbriefs noch mit einer Inschriftenperson gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 19,22
Erastus (2. Timotheus 4,20)
Der zweite Timotheusbrief nennt Erastus in einem kurzen Bericht, dass er in Korinth blieb. Derselbe Vers nennt einen anderen Ort und Umstand für Trophimus, der krank in Milet zurückgelassen wurde. Die Erastus-Angabe liefert einen Ort innerhalb der Schlussmitteilungen des Briefes, ohne den Grund seines Bleibens zu erklären. Sie weist ihm weder die Krankheit des Trophimus zu noch belegt sie seine Identität mit dem Erastus der Apostelgeschichte, des Römerbriefs oder einer Inschrift.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 4,20
Erastus (Römer 16,23)
Erastus lässt im Römerbrief mit einer Beschreibung seiner Verantwortung für die Stadtfinanzen grüßen. Seine Erwähnung steht neben der Gastfreundschaft von Gaius und dem Gruß von Quartus und gibt jeder Person eine andere Beschreibung. Die städtische Rolle gehört innerhalb der Briefdarstellung zu diesem Erastus. Der Vers nennt die Stadt nicht, präzisiert nicht sämtliche rechtlichen Amtspflichten und setzt den Amtsinhaber nicht mit einer ähnlich benannten Person eines anderen Dokuments oder einer Inschrift gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,23
Gaius (1. Korinther 1,14)
Der erste Korintherbrief erinnert an Gaius als einen der von Paulus Getauften und nennt ihn neben Krispus. Die Erinnerung gehört zu einem Argument gegen an prominenten Figuren ausgerichtete Spaltungen und dagegen, Taufe als persönliche Bindung an Paulus zu behandeln. Gaius wird in dieser Erörterung keine Leitungsrolle zugewiesen. Die Stelle setzt ihn weder mit dem Gastgeber des Römerbriefs noch mit einem der beiden Gaius in den Reiseberichten der Apostelgeschichte gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 1. Korinther 1,14
Gaius (Apostelgeschichte 19,29)
Die Apostelgeschichte nennt Gaius mit Aristarch unter den Reisebegleitern von Paulus, die beim Aufruhr in Ephesus ergriffen werden. Beide Männer werden als Makedonier beschrieben und während der Verwirrung in der Stadt ins Theater geführt. Dieser Gaius wird durch eine gefährliche Episode der Missionserzählung vorgestellt. Die Stelle setzt ihn weder mit dem im späteren Reiseverzeichnis mit Derbe verbundenen Gaius noch mit einem Gaius der Briefe gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 19,29; Apostelgeschichte 19,37
Gaius (Apostelgeschichte 20,4)
Gaius erscheint in der Reiseliste der Apostelgeschichte mit einem Bezug zu Derbe. Er wird unter den Begleitern von Paulus Richtung Asia genannt; die Gruppe geht dann voraus und wartet in Troas. Die Angabe gibt Gaius einen Platz in einer Reisegruppe, ohne einen eigenen Auftrag zu beschreiben. Sein Derbe-Bezug bleibt vom makedonischen Gaius im früheren Aufruhrbericht getrennt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 20,4; Apostelgeschichte 20,5; Apostelgeschichte 20,6
Gaius (Römer 16,23)
Der Römerbrief enthält einen Gruß von Gaius und beschreibt ihn als Gastgeber des Sprechers und der ganzen Gemeinde. Gastfreundschaft ist der persönliche Beitrag, der seinem Namen in diesem Vers beigegeben wird. Die Beschreibung verbindet eine Einzelperson mit praktischer Unterstützung des Gemeindelebens, präzisiert aber weder das Gebäude noch die Stadt. Sie lässt auch seine Beziehung zu den anderen Gaius-Angaben unbelegt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,23
Hymenäus (1. Timotheus 1,20)
Der erste Timotheusbrief nennt Hymenäus mit Alexander in einer Warnung vor der Aufgabe von Glauben und gutem Gewissen. Der Sprecher beschreibt eine schwere Disziplinarmaßnahme unter Einbeziehung Satans und nennt einen erzieherischen Zweck hinsichtlich der Gotteslästerung. Hymenäus wird durch dieses Urteil im Brief vorgestellt, nicht durch seine eigene Darstellung. Die Stelle setzt ihn nicht mit dem im zweiten Timotheusbrief wegen einer Auferstehungslehre kritisierten Hymenäus gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- 1. Timotheus 1,20; 1. Timotheus 1,19
Hymenäus (2. Timotheus 2,17)
Der zweite Timotheusbrief nennt Hymenäus mit Philetus in einer Warnung vor zerstörerischer Rede. Der folgende Vers schreibt den Männern die Behauptung zu, die Auferstehung sei bereits geschehen, und sagt, diese Lehre untergrabe den Glauben mancher Menschen. Die Angabe bezeichnet eine kritisierte Lehre und ihre behauptete Wirkung, ohne die vollständige Argumentation der Männer zu liefern. Sie setzt diesen Hymenäus nicht ausdrücklich mit der im ersten Timotheusbrief disziplinierten Person gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 2,17; 2. Timotheus 2,18
Jason (Apostelgeschichte 17)
Jason wird in der Apostelgeschichte in den Konflikt von Thessalonich hineingezogen, als eine Menge auf der Suche nach den Missionaren sein Haus angreift. Jason und andere Gläubige werden vor die Stadtbehörden gebracht; die Ankläger behaupten, er habe die Männer aufgenommen, und verbinden deren Botschaft mit einem konkurrierenden Königsanspruch. Die Behörden erheben eine Sicherheitsleistung und lassen sie frei. Dieses Erzählsubjekt bleibt vom grüßenden Jason des Römerbriefs getrennt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 4
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 17,5; Apostelgeschichte 17,6; Apostelgeschichte 17,7
Jason (Römer 16,21)
Jason lässt im Römerbrief neben Timotheus, Luzius und Sosipater grüßen. Der Vers beschreibt Jason mit der auch Luzius und Sosipater beigegebenen Verwandtschaftssprache, während Timotheus als Mitarbeiter bezeichnet wird. Die Angabe verortet Jason im Kreis der Grüßenden des Briefes. Sie erklärt weder den Verwandtschaftsgrad noch setzt sie ihn mit dem Jason gleich, dessen Haus in der Apostelgeschichte in den Mittelpunkt eines Konflikts gerät.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,21
Jesus, genannt Justus (Kolosser 4,11)
Der Kolosserbrief nennt einen Jesus, der auch Justus heißt, unter seinen Grüßenden und Mitarbeitern. Die Stelle ordnet ihn unter den durch Beschneidung bezeichneten Mitarbeitern ein und schreibt der Gruppe zu, dem Sprecher Trost gebracht zu haben. Der zusätzliche Name unterscheidet diese Person innerhalb des Grußes. Er setzt sie weder mit Jesus Christus noch mit Justus gleich, dessen Haus in der Korinth-Erzählung der Apostelgeschichte erscheint.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Kolosser 4,11
Lois
Lois wird in der Erinnerung des zweiten Timotheusbriefs an aufrichtigen Glauben in der Familie von Timotheus als Großmutter von Timotheus genannt. Der Brief verortet diesen Glauben zuerst bei Lois und bei Eunike, der Mutter von Timotheus, bevor er Zuversicht hinsichtlich Timotheus selbst äußert. Die Angabe betont Glaubenskontinuität über Generationen. Sie erzählt die Bekehrung von Lois nicht, identifiziert ihren Mann nicht und sagt auch nicht ausdrücklich, sie sei die Mutter von Eunike gewesen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 1,5
Luzius von Kyrene
Die Apostelgeschichte nennt Luzius von Kyrene unter den Propheten und Lehrern der Gemeinde in Antiochia. Er erscheint mit Barnabas, Simeon, Manaën und Saulus in dem Rahmen, der zur Aussendung von Barnabas und Saulus führt. Die Gruppenbeschreibung verortet Luzius im anerkannten Dienst der Gemeinde, ohne seine konkrete Tätigkeit herauszulösen. Der Kyrene-Bezug bleibt erhalten, ohne daraus einen Geburtsort zu machen oder ihn mit Lukas oder dem Luzius des Römerbriefs gleichzusetzen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,1; Apostelgeschichte 13,2
Luzius (Römer 16,21)
Luzius ist gegen Ende des Römerbriefs einer der Grüßenden und wird mit Timotheus, Jason und Sosipater genannt. Der Vers verbindet Luzius, Jason und Sosipater durch Verwandtschaftssprache mit dem Sprecher. Er liefert weder einen eigenen Arbeitsauftrag noch einen Herkunftsort für Luzius. Der gemeinsame Personenname belegt nicht, dass er der mit Kyrene verbundene Luzius der Apostelgeschichte ist, und macht ihn nicht zu Lukas.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,21
Lydia
Die Apostelgeschichte führt Lydia als Purpurhändlerin mit Bezug zu Thyatira ein, die Paulus bei der Gebetsversammlung in Philippi zuhört. Die Erzählung schreibt ihre Offenheit dem Herrn zu und beschreibt anschließend die Taufe ihres Haushalts und ihre erfolgreiche Einladung an die Reisenden. Nach der Gefängnisepisode kehren die Missionare zum Haus von Lydia zurück und ermutigen dort Gläubige. Diese Szenen zeigen Gastfreundschaft und Gemeindeverbindung, ohne ein formelles Gemeindeamt oder eine vollständige Darstellung ihres früheren religiösen Status zu belegen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 16,14; Apostelgeschichte 16,40; Apostelgeschichte 16,15
Apollos (Apostelgeschichte)
Die Apostelgeschichte führt Apollos als jüdischen Redner mit alexandrinischem Hintergrund ein, der mit guter Schriftkenntnis nach Ephesus kommt. Priszilla und Aquila unterweisen ihn privat weiter. Er erhält dann Ermutigung zur Reise nach Achaja, wo die Erzählung seine Hilfe und seine Schriftargumentation über Jesus schätzt. Anschließend verortet die Apostelgeschichte ihn in Korinth. Seine Darstellung verbindet Lernen, Unterweisung und öffentliches Eintreten.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 4
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 18,24; Apostelgeschichte 19,1; Apostelgeschichte 18,25
Apollos (1. Korinther)
Der erste Korintherbrief führt Apollos in seiner Kritik an konkurrierenden persönlichen Bindungen an und stellt dann dessen Arbeit durch einen landwirtschaftlichen Vergleich neben die von Paulus. Er verwendet die beiden auch als Beispiele in seiner Unterweisung gegen Überheblichkeit. Gegen Ende berichtet der Sprecher, Apollos zum Besuch gedrängt zu haben, und erklärt zugleich dessen Verschiebung. Diese Stellen unterscheiden gemeinsamen Dienst von der mit ihren Namen verbundenen Rivalität.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 7
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 4
- Beispielstellen
- 1. Korinther 1,12; 1. Korinther 3,4; 1. Korinther 3,5
Apollos (Titus 3,13)
Der Titusbrief nennt Apollos mit Zenas in einer Anweisung, für ihre Weiterreise zu sorgen. Die Bitte betont rasche Hilfe und ausreichende Versorgung und verbindet praktische Hilfe dann damit, dass die Gemeinde lernt, notwendigen Bedürfnissen zu begegnen. Apollos erscheint hier als Reisender, der Unterstützung erhalten soll. Die Stelle nennt kein Reiseziel, liefert keine abgeschlossene Reiseroute und weist ihm in der Anweisung keinen eigenen Titel zu.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Titus 3,13
Aquila
Die Apostelgeschichte führt Aquila als jüdischen Mann mit Bezug zu Pontus ein, der mit seiner Frau Priszilla neu aus Italien angekommen ist. Paulus wohnt und arbeitet bei ihnen; später hilft das Paar bei der Unterweisung von Apollos. Auch der Römerbrief, der erste Korintherbrief und der zweite Timotheusbrief nennen Aquila in Grüßen neben Priska oder Priszilla. Diese Briefe erinnern an gemeinsame Arbeit, persönliches Risiko und eine Hausgemeinde und ergänzen unterschiedliche Ansichten dieses Dienstnetzwerks.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 6
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 4
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 18,2; Apostelgeschichte 18,18; Apostelgeschichte 18,26
Barnabas
Die Apostelgeschichte stellt Barnabas als Vermittler zwischen Saulus und anderen Gläubigen und als wichtigen Partner in der Mission von Antiochia dar. Sie erzählt auch seine spätere Trennung von Paulus wegen Johannes Markus. Die Briefe erinnern an Barnabas in Erörterungen von Missionsarbeit, Übereinkunft und Tischgemeinschaft; der Kolosserbrief nennt ihn in einer Familienkennzeichnung für Markus. Diese Darstellungen bewahren mehrere Rollen, statt ihn auf eine einzige Reise zu reduzieren.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 27
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 40
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 9,27; Apostelgeschichte 11,22; Apostelgeschichte 11,25
Jakobus (Jerusalem, Apostelgeschichte)
Jakobus erscheint in der Apostelgeschichte als Empfänger des Berichts von Petrus nach der Gefängnisflucht, als Redner in der Beratung in Jerusalem über nichtjüdische Gläubige und als Teilnehmer am späteren Treffen von Paulus mit den Ältesten. Diese Szenen geben ihm einen hervorgehobenen Platz in der Gemeinde von Jerusalem. Sie liefern weder die Familienkennzeichnung des Jakobus im Galaterbrief noch erzählen sie den Tod des Bruders von Johannes.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 15
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 12,17; Apostelgeschichte 15,13; Apostelgeschichte 21,18
Jakobus (1. Korinther 15,7)
Der erste Korintherbrief nennt Jakobus in seiner Folge von Erscheinungen des auferstandenen Christus. Sein Platz folgt auf den Bericht über eine größere Gruppe und geht dem Verweis auf alle Apostel voraus. Die Liste trägt zum Auferstehungsargument des Briefes und zur Darstellung empfangener Verkündigung durch den Sprecher bei. Jakobus wird in dieser Angabe nur durch seinen Namen bezeichnet, ohne Familienbeschreibung oder Ort.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 1. Korinther 15,7
Jakobus (Galater)
Der Galaterbrief bezeichnet Jakobus in der Darstellung eines Besuchs des Sprechers in Jerusalem als Bruder des Herrn. Später nennt er ihn mit Kephas und Johannes in einer Übereinkunft, die unterschiedliche Missionsfelder anerkennt. Sein Name erscheint auch, als mit ihm verbundene Menschen vor einem Streit über Tischgemeinschaft eintreffen. Der Brief unterscheidet seine Anerkennung der Mission von dieser späteren Szene; er sagt nicht, er habe den Rückzug angeordnet.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 4
- Beispielstellen
- Galater 1,19; Galater 2,9; Galater 2,12
Jakobus (Bruder von Johannes, Apostelgeschichte 12)
Die Apostelgeschichte bezeichnet diesen Jakobus als Bruder von Johannes und berichtet, König Herodes habe ihn mit dem Schwert töten lassen. Sein Tod steht in der Darstellung des Drucks auf die Glaubensgemeinde unmittelbar vor der Haft von Petrus. Die Szene gibt eine bestimmte Familienunterscheidung und ein gewaltsames Ende und trennt diesen Jakobus vom späteren Jakobus, den Petrus benachrichtigt wissen will und der in der Beratung in Jerusalem spricht.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 12,2
Jesus von Nazareth
Die Apostelgeschichte und die Paulusbriefe stellen Jesus in den Mittelpunkt ihrer Verkündigung und ihres Gemeindelebens. Die Apostelgeschichte verbindet ihn mit Nazareth und erinnert an sein Wirken, seinen Tod und seine Auferstehung; die Briefe berufen sich in Grüßen, Lehre und Zukunftshoffnung auf ihn als Christus und Herrn. Tod, Auferstehung und Erhöhung kehren als Themen wieder, während einzelne Stellen dieselbe Person in unterschiedlichen erzählerischen und theologischen Rahmen verwenden.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 245
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 400
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 7,59; Apostelgeschichte 8,12; Apostelgeschichte 8,16
Johannes (Galater 2,9)
Der Galaterbrief nennt Johannes mit Jakobus und Kephas unter den als Säulen angesehenen Personen. Die drei erkennen die dem Sprecher gegebene Gnade und gewähren ihm und Barnabas Gemeinschaft in einer Missionsvereinbarung. Die Rolle von Johannes ist in dieser Stelle Teil der gemeinsamen Anerkennung. Die Angabe liefert weder einen Vatersnamen, eine eigene Rede noch eine Identifizierung als Verfasser für ihn.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 4
- Beispielstellen
- Galater 2,9; Galater 2,2; Galater 2,6
Johannes Markus (Apostelgeschichte)
Die Apostelgeschichte verbindet ausdrücklich die Namen Johannes und Markus und nennt Maria als seine Mutter. Sie verortet ihn als Helfer bei Barnabas und Saulus, berichtet später seine Rückkehr nach Jerusalem und macht seinen früheren Rückzug zum Streitpunkt zwischen Paulus und Barnabas. Barnabas nimmt dann Markus nach Zypern mit. Die verbundenen Namen begleiten eine wechselnde Rolle innerhalb der Reisegruppe.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 6
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 12,12; Apostelgeschichte 12,25; Apostelgeschichte 13,5
Johannes der Täufer
Die Apostelgeschichte erinnert an Johannes durch seinen Taufdienst und seine Vorbereitung auf den, der nach ihm kommt. Petrus erinnert an einen Unterschied zwischen der Wassertaufe des Johannes und der Gabe des Geistes; spätere Szenen zeigen Menschen, deren Kenntnis nur bis zur Taufe des Johannes reicht. Seine Rolle ist daher vorbereitend und erklärend in der erzählerischen Darstellung des Glaubens an Jesus und des Empfangs des Geistes.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 7
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 10,37; Apostelgeschichte 11,16; Apostelgeschichte 13,24
Johannes (Apostelgeschichte 8 und 12)
Die Apostelgeschichte verortet Johannes mit Petrus in einer Sendung von Jerusalem nach Samarien, wo sie für Gläubige beten und am Empfang des Geistes beteiligt sind. Später bezeichnet die Erzählung den von Herodes getöteten Jakobus als Bruder von Johannes. Diese Verweise liefern eine gemeinsame Sendung und eine Geschwisterkennzeichnung. Sie nennen weder den Vater von Johannes noch bezeichnen sie ihn als Verfasser eines Evangeliums oder eines anderen neutestamentlichen Werks.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 5
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 8,14; Apostelgeschichte 12,2; Apostelgeschichte 8,15
Lukas
Der Kolosserbrief nennt Lukas als Arzt und Grüßenden. Der zweite Timotheusbrief beschreibt Lukas als den noch beim Sprecher gebliebenen Begleiter; der Philemonbrief zählt ihn zu den grüßenden Mitarbeitern. Die drei Angaben verorten ihn in einem Netzwerk aus Fürsorge, Begleitung und gemeinsamer Arbeit. Es sind kurze dokumentbezogene Beschreibungen, die ihn nicht als Verfasser oder Erzähler einer anderen Schrift identifizieren.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Kolosser 4,14; 2. Timotheus 4,11; Philemon 1,24
Paulus
Die Apostelgeschichte verbindet ausdrücklich die Namen Saulus und Paulus und folgt derselben Figur vom Widerstand gegen die Jünger in die Mission und schließlich zur Haft in Rom. Die dreizehn Briefe stellen Paulus ebenfalls als Absender vor und verwenden Rollen wie Apostel, Diener und Gefangener. Ihre gemeinsame dargestellte Figur kann identifiziert werden, während die Darstellung jedes Dokuments diesem zugeschrieben bleibt. Diese literarische Identifizierung entscheidet für sich genommen weder historische Verfasserschaft noch Entstehung jedes Briefes.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 177
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1.306
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 7,58; Apostelgeschichte 8,1; Apostelgeschichte 8,3
Petrus (Apostelgeschichte)
Die Apostelgeschichte stellt Petrus als Zeugen und Missionar dar, dessen Wirken Samarien, die Aufnahme nichtjüdischer Gläubiger und die Beratung in Jerusalem über ihren Platz in der Gemeinde einschließt. Sie erzählt auch seine Haft und Flucht. Die Erzählung verbindet Petrus mit dem Namen Simon; Jakobus bezieht sich später mit Simeon auf seinen Bericht. Diese verbundenen Episoden betonen Zeugnis, Aufnahme und die Reaktion der Gemeinde auf Widerstand.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 38
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 60
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 8,14; Apostelgeschichte 8,20; Apostelgeschichte 9,32
Petrus und Kephas (Paulusbriefe)
Der erste Korintherbrief nennt Kephas in Erörterungen persönlicher Bindungen und Missionsrechte und führt ihn unter den Empfängern einer Auferstehungserscheinung auf. Der Galaterbrief erinnert an einen Besuch bei Petrus, nennt Petrus in der Missionsbeschreibung und schließt Kephas mit Jakobus und Johannes in eine Übereinkunft ein. Später erzählt er einen Streit mit Petrus in Antiochia. Die Namensformen stehen in eng verbundenen apostolischen Rahmen, während die einzelnen Stellen ihre jeweiligen Rollen bewahren.
- Identifizierung
- Identitätsvergleich; die Subjekte werden nicht zusammengeführt
- Wörtliche Namensbelege
- 10
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 12
- Beispielstellen
- 1. Korinther 1,12; 1. Korinther 3,22; 1. Korinther 9,5
Priszilla (Apostelgeschichte)
Die Apostelgeschichte führt Priszilla als Frau von Aquila ein, als Paulus dem Paar in Korinth begegnet. Paulus teilt ihre Unterkunft und Arbeitsumgebung; später reisen sie mit ihm und bleiben dann in Ephesus. Priszilla und Aquila nehmen anschließend Apollos für genauere Unterweisung beiseite. Ihre Rolle in diesen Szenen gehört zu einer Partnerschaft von Gastfreundschaft, Reise und Lehre, ohne eigene Bekehrungserzählung oder formellen Titel.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 18,2; Apostelgeschichte 18,18; Apostelgeschichte 18,26
Priska und Priszilla (Paulusbriefe)
Der Römerbrief grüßt Priska mit Aquila als Mitarbeiter, die sich für den Sprecher in Gefahr begaben, und würdigt eine Gemeinde in ihrem Haus. Der erste Korintherbrief nennt Priszilla mit Aquila in einem weiteren Hausgemeindegruß; der zweite Timotheusbrief grüßt Priska und Aquila gemeinsam. Die wiederholte Paarung verbindet diese Angaben eng. Jeder Brief liefert dennoch seine eigene Beschreibung, ohne die Darstellung des Paares in der Apostelgeschichte nachzuerzählen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Römer 16,3; 1. Korinther 16,19; 2. Timotheus 4,19
Julius
Julius ist in der Apostelgeschichte der Hauptmann, dem Paulus und andere Gefangene für die Seefahrt nach Italien anvertraut werden. In Sidon erlaubt er Paulus, Freunde zur Versorgung zu besuchen. Später verhindert der Hauptmann, dass die Soldaten die Gefangenen töten, weil er Paulus retten will. Diese erzählten Entscheidungen verbinden Bewachung mit bestimmten Akten der Rücksicht und des Schutzes, ohne die weitere Militärlaufbahn oder persönliche religiöse Bindungen von Julius zu liefern.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 22
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 27,1; Apostelgeschichte 27,3; Apostelgeschichte 27,6
Manaën
Manaën wird in der Apostelgeschichte unter den Propheten und Lehrern der Gemeinde in Antiochia genannt. Die englische Stelle beschreibt ihn als Pflegebruder von Herodes, dem Vierfürsten, und stellt damit eine Verbindung zu Herodes neben seinen Gemeindedienst. Die Liste führt zur Aussendung von Barnabas und Saulus. Sie unterscheidet weder eine eigene Handlung von Manaën bei der Aussendung noch erklärt sie das genaue Erziehungsverhältnis hinter der übersetzten Beschreibung.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,1; Apostelgeschichte 13,2
Maria (Apostelgeschichte 12,12)
Maria wird in der Apostelgeschichte als Mutter von Johannes, auch Markus genannt, und als die Person bezeichnet, deren Haus Petrus nach dem Verlassen des Gefängnisses besucht. Viele Menschen sind dort zum Gebet versammelt. Ihr Name verankert eine Familienverbindung und den Rahmen dieser Versammlung. Die Szene setzt Maria weder mit einer anderen biblischen Maria gleich noch macht sie die Hausversammlung zum Beleg eines bestimmten Gemeindeamts.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 12,12
Maria (Römer 16,6)
Maria erhält im Römerbrief einen Gruß samt Anerkennung beträchtlicher Arbeit. Der Gruß macht Arbeit statt Familienbeziehung oder Amt zur persönlichen Einzelheit ihres Namens. Er steht in der weiteren Würdigung von Menschen und ihren Beiträgen durch den Brief. Die Art der Arbeit wird nicht beschrieben; der gemeinsame Name belegt nicht, dass sie Maria, die Mutter von Johannes Markus, oder eine andere Maria an anderer Stelle ist.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,6
Mnason
Mnason erscheint in der Apostelgeschichte auf der Reise von Cäsarea Richtung Jerusalem. Er wird mit Zypern verbunden und als früher Jünger beschrieben; die Reisenden wollen bei ihm übernachten. Die Angabe verbindet einen namentlich genannten Gläubigen mit geplanter Gastfreundschaft während der Reise. Sie beschreibt sein Alter nicht, liefert keine ausführliche Bekehrungsgeschichte und präzisiert nicht alle Reiseetappen und Unterkunftsregelungen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 21,16; Apostelgeschichte 21,17
Onesimus
Der Kolosserbrief stellt Onesimus als vertrauenswürdiges Mitglied der Empfängergemeinde im Zusammenhang mit einer Entsendung zur Nachrichtenübermittlung vor. Der Philemonbrief bittet persönlich um seine Rückkehr und Aufnahme als Bruder. Überschneidungen ihres genannten Netzwerks stützen eine zusammenhängende literarische Identifizierung, während jeder Brief seine eigenen Aussagen behält. Die Bitte belegt weder Diebstahl, Flucht noch vollzogene Freilassung.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 7
- Beispielstellen
- Kolosser 4,9; Philemon 1,10; Philemon 1,11
Philemon
Philemon wird in der Adresse des seinen Namen tragenden Briefes als geliebter Mitarbeiter genannt. Der Brief bittet um die Aufnahme von Onesimus und betont freiwillige Zustimmung statt auferlegten Handelns. Die Adresse schließt auch Aphia, Archippus und eine Hausgemeinde ein. Die persönlichen Bitten verorten Philemon in Arbeits- und Gemeindebeziehungen, ohne eine ausdrückliche Ehe, vollständige Haushaltsmitgliederliste oder einen Bericht über die Erfüllung jeder Bitte zu liefern.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 23
- Beispielstellen
- Philemon 1,1; Philemon 1,3; Philemon 1,4
Philippus (Evangelist der Apostelgeschichte)
Die Apostelgeschichte stellt Philippus dar, wie er Christus in Samarien verkündigt, einem äthiopischen Reisenden die Schrift erklärt und ihn tauft. Dann beschreibt die Erzählung seine Verkündigung auf dem Weg nach Cäsarea. Ein späterer Besuch nennt ihn Evangelist und einen der Sieben, mit vier prophetisch redenden Töchtern, und verortet die Gruppe von Paulus in seinem Haus. Diese Angaben betreffen den Diener der Apostelgeschichte und dürfen nicht um eine vom Apostel Philippus übernommene Biografie erweitert werden.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 14
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 3
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 8,5; Apostelgeschichte 8,6; Apostelgeschichte 8,12
Philologus
Philologus erscheint gegen Ende des Römerbriefs unter den namentlich Gegrüßten. Julia, Nereus und dessen Schwester, Olympas und die Gläubigen bei ihnen gehören zum selben Gruß. Die Liste verortet Philologus in einem gemeinsamen Empfängerkreis, ohne dessen Organisation zu beschreiben. Sein Platz neben Julia belegt keine Ehe; der Vers gibt ihm weder einen eigenen Auftrag noch ein Amt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,15
Pilatus (Apostelgeschichte 13,28)
Pilatus erscheint in der Darstellung des Todes Jesu durch Paulus in der Rede der Apostelgeschichte in Antiochia in Pisidien. Die Rede sagt, Bewohner und Oberste von Jerusalem hätten trotz fehlender ausreichender Kapitalanklage bei Pilatus den Tod Jesu verlangt. Pilatus wird als der bei dieser Bitte Angesprochene genannt. Die Stelle fasst eine Episode innerhalb der Verkündigung über Jesus zusammen, statt seine vollständige Verhandlung, Beweggründe oder Verwaltungslaufbahn zu erzählen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,28
Publius
Publius wird in der Apostelgeschichte nach dem Schiffbruch auf Malta als führender Mann der Insel eingeführt. Er nimmt die Reisenden auf und beherbergt sie drei Tage. Die Erzählung berichtet dann den Besuch von Paulus beim kranken Vater des Publius, das Gebet von Paulus und die Heilung des Vaters; darauf suchen weitere Inselbewohner Heilung. Publius erscheint durch örtliches Ansehen, Gastfreundschaft und diese Familienepisode, ohne Bekehrungsbericht oder bestätigte Erklärung der institutionellen Bedeutung seines Titels.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 28,7; Apostelgeschichte 28,8
Rhode
Rhode ist das Dienstmädchen, das in der Apostelgeschichte nach der Gefängnisflucht auf das Klopfen von Petrus am Tor reagiert. Sie erkennt seine Stimme und läuft mit der Nachricht hinein, statt das Tor sofort zu öffnen. Die Versammelten weisen ihren Bericht zunächst zurück und sehen Petrus dann, als das Tor geöffnet wird. Ihre Rolle konzentriert sich auf Erkennen und Ankündigen in dieser Szene, nicht auf einen eigens erzählten späteren Dienst.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 12,13; Apostelgeschichte 12,14; Apostelgeschichte 12,15
Skevas
Skevas erscheint in der Apostelgeschichte als namentlich genannter Vater von sieben Söhnen, die bei Austreibungen den Namen Jesu zu verwenden versuchen. Die englische Darstellung beschreibt ihn als führenden jüdischen Priester; die folgende Handlung betrifft jedoch seine Söhne und kein erzähltes Eingreifen von Skevas selbst. Ihr Versuch endet in Demütigung und Verletzung. Die Stelle erklärt weder den historischen Hintergrund seines Titels noch beschreibt sie seine eigene Anwesenheit.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 19,14
Sekundus
Sekundus wird im Reiseverzeichnis der Apostelgeschichte neben Aristarch genannt; beide werden mit Thessalonich verbunden. Sie gehören zur Gruppe, die Paulus Richtung Asia begleitet; der folgende Vers beschreibt, wie die Begleiter vorausgehen, um in Troas zu warten. Die Liste gibt Sekundus eine regionale Verbindung und einen Platz im gemeinsamen Reisen. Sie weist ihm keine eigene Mission zu, nennt keinen Beruf und erklärt nicht, wie er zur Gruppe kam.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 20,4; Apostelgeschichte 20,5; Apostelgeschichte 20,6
Simeon, genannt Niger
Die Apostelgeschichte bezeichnet Simeon in ihrer Liste von Propheten und Lehrern in Antiochia als auch Niger genannt. Er erscheint neben Barnabas, Luzius, Manaën und Saulus in der Gemeinde, aus der Barnabas und Saulus ausgesandt werden. Die doppelte Benennung ist in dieser Stelle ausdrücklich. Die Liste unterscheidet keine eigene Tätigkeit Simeons und belegt weder Abstammung, Aussehen, genaues Amt noch Identität mit einem anderen biblischen Simeon oder Simon.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 13,1; Apostelgeschichte 13,2
Simon (Apostelgeschichte 8)
Die Apostelgeschichte führt Simon als Zauberer in Samarien ein und beschreibt ihn dann während des Dienstes von Philippus als glaubend und getauft. Später bietet er Geld für die Vollmacht an, die mit der Geistgabe durch Handauflegung verbunden ist. Petrus weist ihn zurecht; Simon bittet um Gebet. Die Darstellung bewahrt seine frühere Reaktion und den folgenden Konflikt, ohne einen abschließenden Ausgang zu berichten oder ihn mit einem anderen Simon gleichzusetzen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 4
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 7
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 8,9; Apostelgeschichte 8,13; Apostelgeschichte 8,18
Simon, der Gerber
Simon, der Gerber, ist in der Apostelgeschichte der Gastgeber von Petrus in Joppe. Sein als am Meer gelegen beschriebenes Haus liefert den Ort, an dem die Boten des Kornelius Petrus suchen. Die Erzählung unterscheidet den Gastgeber Simon sorgfältig vom auch Petrus genannten Simon, auch bei der Nacherzählung der Anweisungen. Beruf und Haushaltsrahmen kennzeichnen dieses Subjekt, ohne eine ausführlichere Familiengeschichte, religiöse Stellung oder spätere Laufbahn zu liefern.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 4
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 9,43; Apostelgeschichte 10,6; Apostelgeschichte 10,17
Sopater
Sopater wird in der Apostelgeschichte unter den Begleitern von Paulus Richtung Asia genannt und mit Beröa verbunden. Zur Reisegruppe gehören Menschen mit Bezügen zu mehreren anderen Orten; ihre Mitglieder gehen voraus, um in Troas zu warten. Die Angabe zu Sopater betrifft regionale Verbindung und gemeinsame Bewegung, keinen eigenen persönlichen Auftrag. Die Quellenschreibweise bleibt erhalten, ohne ihn mit Sosipater im Römerbrief gleichzusetzen oder einen nicht abgedruckten Familiennamen hinzuzufügen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 20,4; Apostelgeschichte 20,5; Apostelgeschichte 20,6
Sosipater (Römer 16,21)
Sosipater lässt im Römerbrief mit Timotheus, Luzius und Jason grüßen. Der Vers beschreibt Sosipater, Luzius und Jason mit Verwandtschaftssprache, während Timotheus einzeln Mitarbeiter genannt wird. Der Platz von Sosipater im Gruß zeigt eine Verbindung zum Absenderkreis, ohne die Nähe der Beziehung oder einen eigenen Auftrag zu präzisieren. Die Angabe setzt ihn nicht mit Sopater aus dem Reiseverzeichnis der Apostelgeschichte gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Römer 16,21
Stephanus
Der Tod von Stephanus und seine Folgen rahmen mehrere Stellen der Apostelgeschichte. Er wird gesteinigt, während er Jesus anruft, betet für seine Angreifer und wird unter Trauer bestattet. Später verbindet die Erzählung Verfolgung und Zerstreuung mit seinem Tod; die berichtete Rede von Paulus erinnert an dessen Zustimmung zur Tötung und Bewachung der Kleider der Angreifer. Dies sind verbundene Episoden und Nacherzählungen innerhalb der Apostelgeschichte, keine als getrennte Bestätigungen zu zählenden unabhängigen Berichte.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 4
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 3
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 7,59; Apostelgeschichte 8,2; Apostelgeschichte 11,19
Tabita / Dorkas
Die Apostelgeschichte verbindet die Namen Tabita und Dorkas ausdrücklich für eine Jüngerin in Joppe, die für gute Werke und Barmherzigkeit bekannt ist. Nach ihrem Tod zeigen Witwen Petrus Kleider, die sie gefertigt hatte. Die Erzählung beschreibt, wie Petrus betet und sie der Gemeinde lebend vorstellt. Ihr Dienst und die Reaktion der Gemeinde prägen die Episode, ohne zu belegen, dass sie selbst Witwe war, oder eine spätere institutionelle Rolle zu liefern.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 3
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 2
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 9,36; Apostelgeschichte 9,39; Apostelgeschichte 9,40
Tertullus
Tertullus ist der Redner, der Hananias und Älteste begleitet, als in der Apostelgeschichte Vorwürfe gegen Paulus vor dem Statthalter vorgebracht werden. Er beginnt mit Lob für Felix und erhebt dann Anklage wegen Unruhestiftung, Führung einer religiösen Gruppe und versuchter Tempelentweihung. Die Darstellung gibt Tertullus die Rolle des Sprechers der anklagenden Abordnung. Seine Rede ist eine Anklage innerhalb der Erzählung, keine Bestätigung der Wahrheit jedes Vorwurfs.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 8
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 24,1; Apostelgeschichte 24,2; Apostelgeschichte 24,3
Klaudius (Apostelgeschichte)
Klaudius wird in der Apostelgeschichte im Zusammenhang mit einer Hungersnot und einem Juden in Rom betreffenden Befehl genannt. Die Hungersnotangabe verortet das Ereignis in seiner Zeit; die Korinth-Erzählung erklärt die kürzliche Ankunft von Aquila und Priszilla aus Italien durch seinen Befehl. Diese Verweise liefern chronologischen und politischen Hintergrund innerhalb der Apostelgeschichte. Sie liefern weder eine vollständige Regierungszeit-Chronologie noch setzen sie Klaudius mit dem Befehlshaber Klaudius Lysias gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 11,28; Apostelgeschichte 18,2
Klaudius Lysias
Die Apostelgeschichte identifiziert Klaudius Lysias durch den Brief, den ihr Befehlshaber bei der Vorbereitung der Überstellung von Paulus an Felix schreibt. Der Brief stellt die Sicht des Offiziers auf den Streit dar und erklärt die Überstellung. Später nennt Felix Lysias namentlich und in seiner Befehlsfunktion, als er eine Entscheidung vertagt. Diese erzählerischen Verbindungen erklären Namen und Titel, ohne eine unabhängig rekonstruierte Militärlaufbahn zu erfordern.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 29
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 23,26; Apostelgeschichte 24,22; Apostelgeschichte 21,31
Markus (2. Timotheus 4,11)
Der zweite Timotheusbrief bittet seinen Empfänger, Markus mitzubringen, und erklärt, er sei dem Sprecher im Dienst nützlich. Die Bitte steht unter Schlussangaben über Begleiter, Abreisen und beabsichtigte Reisen. Sein Platz ist hier daher zukünftig: Der Brief schätzt seinen Beitrag und bittet um seine Anwesenheit. Er berichtet weder seine Ankunft noch verbindet er ihn ausdrücklich mit Menschen namens Markus in anderen Dokumenten.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 4,11
Markus (Kolosser 4,10)
Der Kolosserbrief zählt Markus zu den Grüßenden und bezeichnet ihn als Vetter von Barnabas. Er erinnert auch an Anweisungen, ihn willkommen zu heißen, falls er zu den Empfängern kommt. Der umgebende Gruß beschreibt eine Mitarbeitergruppe, die dem Sprecher Trost gebracht hat. Die Familienverbindung und der mögliche Besuch von Markus gehören zur Darstellung dieses Briefes, ohne den Abschluss einer Reise oder die Identität mit einem anderen Markus zu belegen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Kolosser 4,10; Kolosser 4,11
Markus (Philemon 1,24)
Der Philemonbrief nennt Markus unter den Menschen, die gegen Ende grüßen lassen. Er erscheint mit Aristarch, Demas und Lukas in einer als Mitarbeiter des Sprechers beschriebenen Gruppe. Der Gruß gibt Markus einen Platz im Dienst- und Kontaktkreis des Briefes. Er beschreibt seine konkrete Aufgabe nicht, nennt keine Familienverbindung und setzt ihn nicht mit einem anderen Markus gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Philemon 1,24
Silas
Silas erscheint in der Apostelgeschichte zuerst unter den Männern, die die Mitteilung aus Jerusalem nach Antiochia bringen und erklären sollen. Er und Judas werden als Propheten beschrieben, die die Gläubigen ermutigen. Später wählt Paulus Silas zum Reisebegleiter. Weitere Szenen verorten ihn mit Paulus in Haft und unter Begleitern auf dem Weg durch Makedonien nach Korinth. Diese verbundenen Episoden beschreiben seinen erzählten Dienst, ohne die getrennten Silvanus-Verweise der Briefe hinzuzufügen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 12
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 39
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 15,22; Apostelgeschichte 15,27; Apostelgeschichte 15,32
Silvanus (1. Thessalonicher 1,1)
Der erste Thessalonicherbrief beginnt mit Silvanus neben Paulus und Timotheus in seiner Adresse an die Gemeinde von Thessalonich. Sein Name gehört zur Absendergruppe, durch die der Brief seine Beziehung zu diesen Empfängern einführt. Der Eingangsgruß verortet diese Adresse in gemeinsamen religiösen Bindungen. Er beschreibt weder den eigenen Beitrag des Silvanus zur Abfassung noch setzt er ihn ausdrücklich mit Silas aus der Apostelgeschichte gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 1. Thessalonicher 1,1
Silvanus (2. Korinther 1,19)
Der zweite Korintherbrief nennt Silvanus mit Timotheus und dem Sprecher in einer Erinnerung an die Verkündigung Jesu Christi an die Empfänger. Die Erinnerung trägt zu einem Argument über die Beständigkeit ihrer Botschaft und Gottes Treue bei. Silvanus wird durch diese gemeinsame Arbeit statt durch eine eigene Rede oder Reiseroute gewürdigt. Die Stelle bezeichnet ihn weder als den Silas der Apostelgeschichte noch liefert sie eine lückenlose Lebensgeschichte.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- 2. Korinther 1,19; 2. Korinther 1,20
Silvanus (2. Thessalonicher 1,1)
Der zweite Thessalonicherbrief nennt Silvanus zwischen Paulus und Timotheus in der Gruppe, die den Brief einführt. Die Adresse gilt der Gemeinde von Thessalonich; darauf folgt ein Segen von Gnade und Frieden. Seine Beteiligung ist in diesem gemeinsamen Eingang sichtbar, während seine eigenen Verantwortlichkeiten unbeschrieben bleiben. Weder wiederholte Absendernamen noch der Rahmen allein liefern eine angenommene Identitätsverknüpfung mit einem anderen Dokument.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Thessalonicher 1,1
Sosthenes (Apostelgeschichte 18,17)
Die Apostelgeschichte nennt Sosthenes als Synagogenvorsteher in der Szene von Korinth nach der Weigerung Gallios, über den gegen Paulus vorgebrachten Streit zu urteilen. Die Erzählung beschreibt, wie Griechen Sosthenes vor dem Richterstuhl ergreifen und schlagen, und vermerkt Gallios Gleichgültigkeit. Sie erklärt weder die Rolle von Sosthenes bei der früheren Anklage noch beschreibt sie seine religiöse Reaktion. Sein Auftritt liefert daher weder einen Bekehrungsbericht noch eine ausdrückliche Verbindung zum ersten Korintherbrief.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 18,17
Sosthenes (1. Korinther 1,1)
Der erste Korintherbrief nennt Sosthenes neben Paulus in seiner Eingangsadresse und bezeichnet ihn als Bruder. Der Gruß richtet sich dann an die Gemeinde in Korinth innerhalb eines weiteren Kreises von Gläubigen. Sein Name markiert Beteiligung an dieser Einleitung; der Brief erklärt aber seine Rolle bei der Abfassung nicht. Er lässt auch eine Verbindung zum Synagogenvorsteher Sosthenes in der Apostelgeschichte ungenannt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 1. Korinther 1,1
Timotheus
Timotheus erscheint in der Apostelgeschichte als Jünger, der zum Reisen mit Paulus gewonnen und später an den Ortswechseln der Mission beteiligt wird. Mehrere Briefe nennen ihn Mitarbeiter, Boten oder Mitabsender; der erste und der zweite Timotheusbrief sprechen ihn direkt an. Diese wiederholten Beziehungen stützen eine zusammenhängende literarische Identifizierung, bei der jedes Dokument sichtbar bleibt. Sie belegen für sich genommen weder die Verfasserschaft jedes Briefes noch liefern sie eine vollständige persönliche Chronologie.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 23
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 88
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 16,1; Apostelgeschichte 17,14; Apostelgeschichte 17,15
Justus (Apostelgeschichte 18,7)
Justus wird in der Apostelgeschichte als Gottesverehrer genannt, dessen Haus in der Episode von Korinth neben der Synagoge steht. Die Erzählung beschreibt den Wechsel von Paulus dorthin nach dem Verlassen der Synagogendiskussion. Der Name Justus bezeichnet damit einen zugehörigen Haushalt und Ort in der Geschichte. Die festgelegte englische Stelle enthält Titius nicht als Teil seines Namens und beschreibt seine spätere religiöse Tätigkeit nicht.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 18,7
Titus (2. Korinther)
Der zweite Korintherbrief stellt Titus als geschätzten Kollegen dar, dessen Ankunft und Nachrichten nach einer Zeit der Sorge Trost bringen. Er verbindet ihn auch mit der Arbeit an der Hilfssammlung und beschreibt ihn als Partner des Sprechers im Dienst an den Empfängern. Später wird sein Verhalten in einer Verteidigung gegen Ausbeutung angeführt. Diese Verweise beschreiben die Beziehung des Briefes zu Titus, ohne ihn automatisch mit dem Titus anderer Dokumente zu verbinden.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 8
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 7
- Beispielstellen
- 2. Korinther 2,13; 2. Korinther 7,6; 2. Korinther 7,13
Titus (2. Timotheus 4,10)
Der zweite Timotheusbrief erwähnt Titus in einer kurzen Angabe über Ortswechsel von Begleitern und verbindet ihn mit Dalmatien. Sein Ziel erscheint nach der Darstellung von Demas und neben der Angabe über Kreszens. Die gegen Demas gerichtete Kritik wird Titus nicht ausdrücklich beigegeben. Die Stelle liefert weder Datum noch Zweck seiner Bewegung und setzt ihn nicht mit einem Titus in einem anderen Brief gleich.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 4,10
Titus (Galater 2)
Der Galaterbrief erinnert daran, dass Titus den Sprecher und Barnabas bei einem Besuch in Jerusalem begleitete. Er beschreibt Titus als Griechen und sagt, er sei nicht zur Beschneidung gezwungen worden. Seine Anwesenheit wird Teil des Arguments des Briefes über das Evangelium und den Druck auf nichtjüdische Gläubige. Die Stelle liefert diese bestimmten Verbindungen, ohne seinen späteren Dienst zu beschreiben oder ihn ausdrücklich mit Namensvettern anderer Briefe gleichzusetzen.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Galater 2,1; Galater 2,3
Titus (Empfänger des Titusbriefs)
Der Titusbrief spricht seinen Empfänger mit der Sprache gemeinsamen Glaubens und geistlicher Elternschaft an. Sein Sprecher erinnert dann daran, Titus in Kreta für weitere organisatorische Arbeit und die Einsetzung von Ältesten zurückgelassen zu haben. Diese Aussagen stellen die Aufgabe des Empfängers innerhalb des Briefes dar. Sie belegen für sich genommen weder eine abgeschlossene historische Reiseroute von Paulus, ein späteres Bischofsamt für Titus noch Identität mit jedem anderen Titus der Briefe.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 16
- Beispielstellen
- Titus 1,4; Titus 1,5; Titus 1,13
Trophimus (Apostelgeschichte)
Die Apostelgeschichte zählt Trophimus mit einer regionalen Verbindung zu Asia zu den Reisebegleitern von Paulus. Beim Aufruhr in Jerusalem wird er als Epheser beschrieben, dessen frühere Anwesenheit bei Paulus eine Anklage mit auslöste. Der Erzähler erklärt den behaupteten Tempeleintritt als Folgerung der Ankläger statt als bestätigtes Ereignis. Diese Auftritte der Apostelgeschichte bleiben von der Angabe des zweiten Timotheusbriefs über einen kranken Trophimus getrennt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 2
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 3
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 20,4; Apostelgeschichte 21,29; Apostelgeschichte 20,5
Trophimus (2. Timotheus 4,20)
Der zweite Timotheusbrief erinnert daran, dass Trophimus krank in Milet zurückgelassen wurde. Die Angabe steht neben einem anderen Ort für Erastus und innerhalb der Schlussanweisungen des Briefes. Trophimus wird damit in der Darstellung des Sprechers mit einem bestimmten Ort und Zustand verbunden. Der kurze Verweis beschreibt seine Krankheit nicht näher, berichtet keine Genesung und erklärt nicht, ob er der Trophimus der Apostelgeschichte ist.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- 2. Timotheus 4,20
Tyrannus
Tyrannus tritt in die Apostelgeschichte durch den Namen der Schule ein, in der Paulus nach dem Rückzug aus einer ablehnenden Synagogensituation regelmäßig Gespräche führt. Die Darstellung beschreibt, wie diese Tätigkeit zwei Jahre anhält und ein weiteres Publikum in Asia erreicht. Tyrannus selbst erhält weder eine Rede noch eine eigene Handlung. Die Schulverbindung erklärt weder seinen Beruf, Eigentumsverhältnisse noch seine religiöse Zugehörigkeit.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 1
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 0
- Beispielstellen
- Apostelgeschichte 19,9
Pharao (erinnert in Römer 9,17)
Römer 9,17 erinnert während der Erörterung göttlichen Erbarmens und Vorsatzes an einen als Pharao bezeichneten Herrscher. Der Vers stellt ihn als Empfänger einer zugeschriebenen Schriftanrede vor; der Königstitel bezeichnet daher eine Einzelperson innerhalb dieser erinnerten Episode. Dieser Eintrag verzeichnet dieses begrenzte literarische Subjekt. Die Stelle liefert weder einen persönlichen Namen noch eine unabhängig belegte historische Identifizierung. Weder Königschronologie, rekonstruierte Laufbahn noch Identität mit einem anderen Herrscher werden dem Eintrag hinzugefügt.
- Identifizierung
- Einzelnes literarisches Subjekt
- Wörtliche Namensbelege
- 0
- Bezüge aus dem Zusammenhang
- 1
- Beispielstellen
- Römer 9,17
Literatur und Quellen
- Apostelgeschichte 7–28, Lutherbibel 2017. Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Die Stellen werden hier nur als Verweis genannt; zum Weiterlesen siehe die-bibel.de. Quelle ansehen
- Römer bis Philemon, Lutherbibel 2017. Lutherbibel, revidiert 2017, © 2016 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Die Stellen werden hier nur als Verweis genannt; zum Weiterlesen siehe die-bibel.de. Quelle ansehen
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Thomas Diong. “Personen in der Apostelgeschichte und den Paulusbriefen.” Paulusbriefe · Pauline Letters. Aktualisiert 2026-10-24. https://paulineletters.com/de/explore/people
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