Paulus kennenlernen: ein Weg für den Einstieg
Sie müssen nicht die ganze Bibel kennen, um zu beginnen. Die Briefe des Apostels Paulus sind aus echten Beziehungen entstanden: aus Gemeinden, die lernten, Jesus nachzufolgen, aus Freunden, die einander unterstützten, und aus Meinungsverschiedenheiten, die geduldige Aufmerksamkeit verlangten. Lesen Sie eine Einheit nach der anderen, mit einer Bibel neben sich. Die Links führen zu ausführlicheren Erklärungen, sobald eine Frage Ihr Interesse weckt.
Galater 1,13–24 · Apostelgeschichte 16,11–40 · Philipper 1,3–11

Was das zeigt
Die Apostelgeschichte erzählt von den Reisen des Apostels Paulus aus einer späteren Erzählperspektive. In seinen Briefen hören wir, wie er sich an bestimmte Gemeinden und Mitarbeiter wendet. Beides zusammen zu lesen lohnt sich, doch beantworten die beiden nicht jede historische Frage auf dieselbe Weise.
Galater 1,13–24 · Apostelgeschichte 16,11–40 · Philipper 1,3–11
Studieneinheiten
01Zuerst ein Mensch, dann eine Zeitleiste
Philipper 3,4–11 · Galater 1,13–24
Paulus war Jude und blieb tief von den Schriften Israels geprägt. Er erinnert sich daran, dass er die Bewegung bekämpfte, der er sich später anschloss. In seinen Briefen verändert die Begegnung mit Jesus, was ihm wertvoll ist, und gibt seiner Arbeit eine neue Richtung. „Apostel“ bedeutet: jemand, der mit einem Auftrag gesandt ist. Paulus versteht seine Berufung so, dass er die gute Nachricht von Jesus zu den Völkern bringt.
Zum Nachdenken Was hat sich laut Paulus verändert, und welche Teile seines früheren Lebens spielen für seine Geschichte weiterhin eine Rolle?
Meine Stelle speichern02Reisen, aus denen Beziehungen wurden
Apostelgeschichte 16,11–40 · Philipper 1,3–11
Die Reisen des Apostels Paulus waren mehr als eine Route auf der Karte. In Philippi stellt die Apostelgeschichte Hausgemeinschaften, Konflikt, Gefangenschaft und eine neue Gemeinde vor. Später blickt der Brief an die Philipper auf eine fortdauernde Partnerschaft zurück. Ein Ortsname lässt sich leichter merken, wenn er mit Menschen verbunden ist, die einander aufnahmen, sich einander widersetzten, einander halfen oder aufeinander angewiesen waren.
Zum Nachdenken Welche Menschen fallen in Apostelgeschichte 16 auf? Wofür dankt Paulus den Philippern?
Meine Stelle speichern03Warum einen Brief schreiben?
1. Korinther 1,10–17 · Philipper 4,10–20
Ein Brief reagiert auf eine Situation. Paulus kann einer Gemeinde danken, Spaltungen ansprechen, seine Pläne erläutern oder Freunde bitten, jemandem zu helfen. Wir hören nur eine Seite eines Gesprächs; deshalb unterscheiden sorgfältige Leser zwischen dem, was der Brief sagt, und dem, was sie über seine Empfänger erschließen. Eine „Epistel“ ist schlicht ein Brief.
Zum Nachdenken Welche Not oder welche Beziehung hat den jeweiligen Abschnitt offenbar veranlasst? Was steht ausdrücklich im Text, und was ist Ihre beste Schlussfolgerung?
Meine Stelle speichern04Die gute Nachricht und ein gemeinsames Leben
1. Korinther 15,1–5 · Römer 5,1–15 · Galater 5,13–26
Für Paulus stehen Tod und Auferstehung Jesu im Mittelpunkt der guten Nachricht, ebenso das neue Leben, das Gott durch ihn schenkt. Gnade ist Gottes großzügiges Geschenk und nichts, was Menschen sich verdienen. Dieses Geschenk prägt, wie eine Gemeinde lebt: Das Vertrauen auf Gott gehört mit Liebe, Geduld, Großzügigkeit und Dienst an anderen zusammen.
Zum Nachdenken Wie verbindet Paulus das, was Gott getan hat, mit dem Umgang der Menschen miteinander?
Meine Stelle speichern05Als Nächstes einen ganzen Brief lesen
Philipper 1,1–4,23
Kurze Abschnitte werden im Zusammenhang eines ganzen Briefes klarer. Der Brief an die Philipper ist ein guter nächster Schritt: Er führt durch Dankbarkeit, Bedrängnis, Demut, Hoffnung, Versöhnung und Großzügigkeit. Lesen Sie ihn einmal, um die Gesamtbewegung zu erfassen, und kehren Sie dann in Ruhe zu den Abschnitten zurück, die Fragen aufwerfen. Sie müssen nicht gleich beim ersten Lesen alles klären.
Zum Nachdenken Welchem wiederkehrenden Wort, welcher Beziehung oder Frage möchten Sie im Brief an die Philipper nachgehen?
Meine Stelle speichern1. Zuerst ein Mensch, dann eine Zeitleiste
Philipper 3,4–11 · Galater 1,13–24
Paulus war Jude und blieb tief von den Schriften Israels geprägt. Er erinnert sich daran, dass er die Bewegung bekämpfte, der er sich später anschloss. In seinen Briefen verändert die Begegnung mit Jesus, was ihm wertvoll ist, und gibt seiner Arbeit eine neue Richtung. „Apostel“ bedeutet: jemand, der mit einem Auftrag gesandt ist. Paulus versteht seine Berufung so, dass er die gute Nachricht von Jesus zu den Völkern bringt.
Zum Nachdenken Was hat sich laut Paulus verändert, und welche Teile seines früheren Lebens spielen für seine Geschichte weiterhin eine Rolle?
2. Reisen, aus denen Beziehungen wurden
Apostelgeschichte 16,11–40 · Philipper 1,3–11
Die Reisen des Apostels Paulus waren mehr als eine Route auf der Karte. In Philippi stellt die Apostelgeschichte Hausgemeinschaften, Konflikt, Gefangenschaft und eine neue Gemeinde vor. Später blickt der Brief an die Philipper auf eine fortdauernde Partnerschaft zurück. Ein Ortsname lässt sich leichter merken, wenn er mit Menschen verbunden ist, die einander aufnahmen, sich einander widersetzten, einander halfen oder aufeinander angewiesen waren.
Zum Nachdenken Welche Menschen fallen in Apostelgeschichte 16 auf? Wofür dankt Paulus den Philippern?
3. Warum einen Brief schreiben?
1. Korinther 1,10–17 · Philipper 4,10–20
Ein Brief reagiert auf eine Situation. Paulus kann einer Gemeinde danken, Spaltungen ansprechen, seine Pläne erläutern oder Freunde bitten, jemandem zu helfen. Wir hören nur eine Seite eines Gesprächs; deshalb unterscheiden sorgfältige Leser zwischen dem, was der Brief sagt, und dem, was sie über seine Empfänger erschließen. Eine „Epistel“ ist schlicht ein Brief.
Zum Nachdenken Welche Not oder welche Beziehung hat den jeweiligen Abschnitt offenbar veranlasst? Was steht ausdrücklich im Text, und was ist Ihre beste Schlussfolgerung?
4. Die gute Nachricht und ein gemeinsames Leben
1. Korinther 15,1–5 · Römer 5,1–15 · Galater 5,13–26
Für Paulus stehen Tod und Auferstehung Jesu im Mittelpunkt der guten Nachricht, ebenso das neue Leben, das Gott durch ihn schenkt. Gnade ist Gottes großzügiges Geschenk und nichts, was Menschen sich verdienen. Dieses Geschenk prägt, wie eine Gemeinde lebt: Das Vertrauen auf Gott gehört mit Liebe, Geduld, Großzügigkeit und Dienst an anderen zusammen.
Zum Nachdenken Wie verbindet Paulus das, was Gott getan hat, mit dem Umgang der Menschen miteinander?
5. Als Nächstes einen ganzen Brief lesen
Philipper 1,1–4,23
Kurze Abschnitte werden im Zusammenhang eines ganzen Briefes klarer. Der Brief an die Philipper ist ein guter nächster Schritt: Er führt durch Dankbarkeit, Bedrängnis, Demut, Hoffnung, Versöhnung und Großzügigkeit. Lesen Sie ihn einmal, um die Gesamtbewegung zu erfassen, und kehren Sie dann in Ruhe zu den Abschnitten zurück, die Fragen aufwerfen. Sie müssen nicht gleich beim ersten Lesen alles klären.
Zum Nachdenken Welchem wiederkehrenden Wort, welcher Beziehung oder Frage möchten Sie im Brief an die Philipper nachgehen?
Quellen
Galater 1,13–24 · Apostelgeschichte 16,11–40 · Philipper 1,3–11
Begegnen Sie Christus in der Schrift, in der Geschichte und im sorgfältigen Lernen.
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